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Zuerst kommen die Kunden und Händler – Harvard Businessmanager über die Erfolgsformel von Toyota


Irgendwann erwischt es jeden. Der Branchenprimus Toyota sei aus „der Spur geraten“, unkt beispielsweise das Nachrichtenmagazin Der Spiegel http://www.spiegel.de in seiner aktuellen Ausgabe. Doch Totgesagte leben bekanntlich länger. Fakt ist, dass die Geschäftsentwicklung bei Toyota in den Jahren 2002 bis 2008 steil nach oben gegangen ist. Und daher ist damit zu rechnen, dass der Konzern auch dieser „Krise“ trotzen wird.

In seiner aktuellen Ausgabe untersucht der Harvard Businessmanager http://www.harvardbusinessmanager.de denn auch, was denn Erfolg des Unternehmens ausmacht. Dieser basiere nicht nur auf dem klassischen Toyota-Produktionssystem (TPS), sondern auch auf der besonderen Kultur des Unternehmens, wie Professor Hirotaka Takeuchi, Emi Osono und Norihiko Shimizu schreiben. „Die Mitarbeiter sind ständig – vom Management gefördert – mit organisatorischen Widersprüchen und unterschiedlichen Sichtweisen konfrontiert. Um die daraus resultierenden Probleme zu lösen, müssen sie immer wieder neue Idee entwickeln“, so die Autoren. Davon profitiere der gesamte Konzern. Für die Widersprüche seien sechs Kräfte verantwortlich. Drei von ihnen, so der Bericht, treiben Toyota zu Veränderungen und Verbesserungen und sorgen für das Wachstum. Diese Expansion erhöhe aber die Komplexität und erschwere die Kommunikation. Das Management fördere daher drei integrative Kräfte, die Toyota stabilisieren.

„Die Verfasser sehen in Toyota zurecht ein Vorbild für andere Automobilkonzerne“, sagt Autoexperte Uwe Röhrig, Gründer und Inhaber von International Car Concept (ICC) http://www.icconcept.de in Berlin und Hannover-Langenhagen. „Auch wenn sie betonen, dass nur die Übernahme des gesamten Modells und nicht von Teilaspekten zum Erfolg führe, möchte ich doch auf zwei wesentliche Punkte hinweisen, die die Japaner auf die Erfolgsspur gebracht haben. Zum einen wenden die Führungskräfte des Konzerns viel Zeit dafür auf, die Händler zu besuchen. Zum anderen kommen erst die Kunden, dann die Händler – und zuletzt der Hersteller. Schon die Beherzigung dieser ‚Philosophie’ oder Unternehmenskultur, die eigentlich eine Selbstverständlichkeit in unserer heutigen Dienstleistungsgesellschaft sein sollte, macht Autohersteller erfolgreicher. Bei aller Begeisterung für technische Innovationen und die Wunder der Ingenieurskunst sind diese beiden schlichten Grundsätze in den Hintergrund gedrängt worden: Die Kunden zahlen die Gehälter, und gute Verkäufer sind genauso wichtig wie findige Tüftler und Entwickler.“




Quelle: Peter Runge / pressbot.net

Ihr Ansprechpartner:

Firma: Peter Runge
Name: Peter Runge
Straße: Buschkamp 84
Stadt: - 30853 Langenhagen
 
Land: Deutschland
 
 
E-Mail:

04.09.2008 - 22:21 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 36 X

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