Unter Homosexuellen liegt Schröder beim TV-Duell noch deutlicher in Führung
Eine aktuelle Umfrage unter Schwulen und Lesben zeigt, dass Schröder beim TV-Duell am Sonntag deutlich die Nase vorn hatte. Einzig beim Thema Arbeitsmarktpolitik konnte die Kanzlerkandidatin Merkel punkten.
Das Onlinepanel Gay-mafo.de befragte 466 Schwule und Lesben nach deren Meinung zum TV-Duell am Sonntagabend und kam dabei zu eindeutigen Ergebnissen. Gerhard Schröder liegt in 7 von 8 Kategorien ganz klar vorne.
Bei der Symphatie-Frage erhielt Schröder 61% der Stimmen. Herausforderin Merkel hingegen kommt auf 23%. 16% halten die beiden Kontrahenten für gleich symphatisch.
Für glaubwürdig halten Merkel 26% der befragten Zuschauer. Der amtierende Bundeskanzler erhält mit 54% mehr als doppelt so viele Stimmen.
Ähnliche Werte erreichte Schröder auch bei der Frage, wer die besseren Argumente vorbrachte. Auch hier stimmten mit fast 58% mehr als doppelt so viele für den Kanzler.
In Sachen Außenpolitik ist der Unterschied zwischen Bundeskanzler und Herausforderin am größten. Eine klare Mehrheit von 69% stimmte für Schröder. Merkel kommt auf 11 %.
Das Steuer- und Rentenkonzept der Kanzlerkandidatin kommt bei einem Drittel der Befragten gut an. Schröder liegt aber auch hier (mit 46%) zum wiederholten male vorn.
Beim Themenbereich Familie kann Schröder knapp 47% der Stimmen für sich verbuchen. Merkels Konzept halten 28% für das Bessere.
Bei dem Thema, das die Deutschen wohl am meisten beschäftigt, ist Merkel klar in Front. Beim Thema Arbeitsmarktpolitik erhielt sie 42% der Stimmen. Schröder halten 30% der Befragten in dieser Angelegenheit für den Kompetenteren von beiden. Dass diese Aufgabe beide gleich gut meistern, davon sind 20% der Befragten überzeugt.
Bei dieser Vielzahl an Einzelsiegen ist es am Ende nicht verwunderlich, das 61% der Teilnehmer Schröder den Gesamtsieg des Duells zusprechen. 18% entschieden für sich, dass Merkel überlegen ist. 21% werteten das Duell als unentschieden.
Im Vergleich zu der ARD-/Infratest-Dimap-Studie, wird deutlich, dass ein Unterschied zwischen homosexuellen und heterosexuellen Wählern besteht. 38% der heterosexuellen Wähler entschieden sich für Merkel. 54% für Schröder. Im Gegensatz dazu erreicht Merkel bei den Homosexuellen Wählern nur 18% der Stimmen. Schröder kann sich bei dieser Wählergruppe über 60% der Stimmen freuen.
Als wahlbeeinflussend hat sich das Duell auf die wenigsten ausgewirkt. 62% gaben an, ihre Meinung habe sich aufgrund des TV-Duells überhaupt nicht geändert. 34% ließen sich etwas beeinflussen. Die restlichen 4% votierten für "sehr starke Beeinflussung".
Kurzportrait Gaymafo.de:
Die Idee zu Gay-mafo.de entstand Anfang 2004 bei den Gründern Oliver Seefried und Stefan Banzalla. Ursprünglich hatten die beiden vor, dieses Projekt mit Ihrem Ex-Arbeitgeber, einem Meinungsforschungsinstitut in Essen zusammen aufzubauen. Leider stieß man aber später, als die Sache „ernst“ wurde auf taube Ohren.
Daraufhin entschlossen sie sich, die Sache komplett selbst in die Hand zu nehmen und gründeten im Februar 2005 die Firma „B&S Marktforschung“. Im gleichen Monat wurde die in Eigenregie und nach BVM*-Vorgaben konzipierte Website „gay-mafo.de“ gelauncht und kleinere Werbemaßnahmen gestartet.
Die Datenbank der potentiellen -ausschließlich homosexuellen- Probanden wächst von Tag zu Tag. Nun mit gut 1.600 registrieren Nutzern (Stand: September 2005) ist gay-mafo.de in der Lage, Studien zu den unterschiedlichsten Themenbereichen durchzuführen.
Dazu zählen Befragungen zu Produkten und Dienstleistungen ebenso, wie selbst initiierte Befragungen zu aktuellen Themen, deren Ergebnisse der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Ziel dieser selbst initiieren Umfragen ist es, das aktuelle Bild der Schwulen und Lesben in unserer Gesellschaft widerzuspiegeln.
Dazu selektiert Gay-mafo.de passende Personengruppen aus seiner Datenbank und bittet per eMail-Einladung um die Teilnahme an den Erhebungen. Für den Zeitaufwand erhalten die Teilnehmer als kleines Dankeschön z.B. ein Honorar.
Für die Erhebungen stehen neben dem Onlinepanel auch konventionelle Erhebungsmethoden wie z.B. Einzelgespräche, Gruppendiskussionen und Workshops zur Verfügung. Die Durchführung der Studien wird deutschlandweit angeboten. Am Firmensitz Essen steht derzeit ein eigenes Teststudio. Für andere Befragungsorte in Deuschland stehen flächendeckend Partnerinstitute mit Ihren Studios zur Verfügung.
* Berufsverband Deutscher Markt- und Sozialforscher
Eine kurzform dieser Pressemitteilung finden Sie unterhttp://www.gay-mafo.de/unternehmen_presse_tvduell_l.php
Pressekontakt:
Stefan Banzalla
B&S MarktforschungAm Porscheplatz 545127 Essen
Fon: 0201 / 36 14 99 92Fax: 0201 / 36 14 99 84eMail: gay-mafo.de" target="_blank">s.banzallagay-mafo.de Web: www.gay-mafo.de
Quelle: B&S MARKTFORSCHUNG / pressrelations.de
07.09.2005 - 18:00 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 238 X

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