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Internationales Projekt AGORA zum nachhaltigen Tourismus gestartet




An der Universität Greifswald wurde heute im Rahmen einer Tagung das internationale Projekt „AGORA“ (antike Bezeichnung für einen Marktplatz) gestartet, welches die Stärkung des nachhaltigen Tourismus im Ostseeraum zum Ziel hat. Insgesamt 44 Partnerorganisationen, darunter Universitäten, Wirtschafts- und Umweltverbände sowie Behörden auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene aus zehn Ländern der Ostseeregion beteiligen sich daran. In den Ländern bereits existierende Projekte eines nachhaltigen Tourismus sollen zusammengeführt und vernetzt werden. Im Ergebnis soll ein sich finanziell selbst tragendes Netzwerk für die Förderung und Verbreitung eines umweltfreundlichen Tourismus in der Ostseeregion aufgebaut werden. Die Leitung des Projektes wurde der Univer-sität Greifswald und dem Umweltministerium M-V übertragen.

Das „AGORA“-Projekt ist integriert in die Baltic 21, die erste regionale Agenda 21 weltweit, die vor gut zehn Jahren ins Leben gerufen wurde. Die Arbeit erfolgte in sieben Arbeits-gruppen, die jeweils von zwei Ländern geleitet wurden. Für die AG Tourismus hatten Schweden und Deutschland – für Deutschland das Land Mecklenburg-Vorpommern und für das Land wiederum das Umweltministerium  – die Leitung inne. Das von der AG Tourismus eingereichte „AGORA“-Projekt wurde im Mai 2005 von Baltic 21 als erstes sogenanntes Leuchtturmprojekt ausgezeichnet. 

Umweltminister Prof. Dr. Wolfgang Methling: „Damit ist es zum zweiten Mal gelungen (nach dem Integrierten Künstenzonenmanagement Oder-Mündung/Regionale Agenda 21 Stettiner Haff), für ein internationales Projekt im Rahmen der Agenda 21 wichtige Förder-mittel nach Mecklenburg-Vorpommern zu holen. Der größte Teil der 2,3 Millionen Euro für „AGORA“ wird aus dem EU-Förderprogramm INTERREG IIIB finanziert. Das Umweltministerium stellt bis Ende 2007 insgesamt 12.500 Euro zur Verfügung. Mit den Geldern wird eine Agenda-Koordinierungsstelle an der Universität Greifswald eingerichtet, wo fünf Ar-beitsplätze für hochqualifizierte Mitarbeiter entstehen. Das „AGORA“-Projekt ist somit ein weiteres Beispiel dafür, dass nachhaltiger Umweltschutz nicht nur Arbeit macht, sondern auch Arbeit schafft.“

Umweltministerium Mecklenburg VorpommernSchloßstraße 6 – 819053 SchwerinTelefon: (0385) 588-8003Telefax: (0385) 588-8990E-Mail: pressestelleum.mv-regierung.de V.i.S.d.P.: Ilona Stadler



Quelle: UMWELTMINISTERIUM MECKLENBURG-VORPOMMERN / pressrelations.de

08.09.2005 - 18:05 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 335 X

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