anzeige [x]

 PM online: 57.273
 Redakteure registriert: 2.908
 Gesamtreichweite (Aufrufe Meldungen): 11.717.756

OECD erkennt Bildungsverbesserungen an - kein Verdienst der Bundesregierung




Trotz der Verbesserungen ist Deutschland bildungspolitisch noch nicht am Ziel

Zur Vorlage der OECD-Studie "Bildung auf einen Blick" erklärt die bildungspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Katherina Reiche MdB:

Nun bestätigt es auch die OECD: Deutschland ist bei der Bildung auf gutem Weg. Das deutsche Bildungssystem hat eine deutliche Qualitätssteigerung erfahren - und das ganz ohne Zutun von Bundesbildungsministerin Bulmahn.

Das Schulsystem hat sich verbessert, weil mehr Länder als bisher konsequent die Bildungsgrundsätze: "Fordern und Fördern" angewandt haben, Leistung als etwas Positives anerkennen und verbindliche Bildungsstandards anwenden. Die Länderauswertung der PISA-Ergebnisse hat bereits im Sommer deutlich gezeigt, dass die unionsgeführten Länder z. T. bis in die internationale Spitzengruppe vordringen konnten.

Nichts zu tun haben die Verbesserungen mit den Baukostenzuschüssen, die Frau Bulmahn für Ganztagsschulen gewährt. Ihr Programm hat bisher noch keine Wirkung entfalten können.

Trotz der Verbesserungen ist Deutschland bildungspolitisch noch nicht am Ziel. Das zeigt sich z. B. an der mangelhaften Ausbildungsfähigkeit vieler Schulabgänger.

Die Länder dürfen nicht nachlassen, Kinder bereits im Vorschulalter zu fördern und den Schulunterricht zu verbessern. Das gilt für Inhalte und Methoden. Lehrerfort- und -weiterbildungen müssen überall verpflichtend werden. Neueste Erkenntnisse der Pädagogik und der Hirnforschung müssen Eingang in die Praxis der Schule finden. Die Auswahl der Bildungsinhalte ist in der Wissensgesellschaft mit ihrer Informationsflut von entscheidender Bedeutung. Mathematik, Naturwissenschaften, Deutsch, Fremdsprachen, Geschichte und Staatskunde sind feste Fundamente für das Lebenslange Lernen und können durch nichts ersetzt werden. Ebenso muss die Werteerziehung in den Vordergrund, Verlässlichkeit, Pünktlichkeit, Ordnung und Fleiß sind wichtig für ein gelungenes Leben und beruflicher Erfolg und nicht als Sekundärtugend abzuqualifizieren. Der Religionsunterricht muss fester Bestandteil von Schule bleiben. Ein besonderes Augenmerk gilt den benachteiligten Schülern. Konsequente Förderung, Sprachunterricht insbesondere für Migrantenkinder und Stärkung der Hauptschulen sind wichtig.

Die deutschen Hochschulen müssen leistungsfähig bleiben. Die Defizite zeigen sich an den hohen Abbrecherquoten. Heute bricht jeder vierte Studierende sein Studium erfolglos ab. Studienbeiträge müssen die Beziehung zwischen Lehrenden und Studierenden nachhaltig verbessern und eine Qualitätsentwicklung des Studiums in Deutschland einleiten. Es kommt eben nicht nur darauf an - wie Frau Bulmahn immer wieder behauptet -, dass viele junge Leute ein Studium beginnen, sondern dass möglichst viele davon es auch erfolgreich abschließen.

 

CDU/CSU-Fraktion im Deutschen BundestagPlatz der Republik 1, 11011 Berlin mailto:fraktioncducsu.de Politik mit Durchklick http://www.cducsu.de



Quelle: CDU/CSU-FRAKTION / pressrelations.de

13.09.2005 - 18:03 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 264 X