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Neue Broschüre des Umweltinstitut München e.V. - Pilze und Wild: Tschernobyl – noch nicht gegessen

Neue Broschüre Umweltinstitut München - Pilze Wild: Tschernobyl –




Ab sofort ist in München die neue Broschüre "Pilze und Wild: Tschernobyl – noch nicht gegessen" erhältlich. Damit wird dem nach wie vor ungebrochenen Informationsbedarf seitens der Bevölkerung zu Auswirkungen des knapp 20 Jahre zurückliegenden größten anzunehmenden Unfalls (GAU) im Atomkraftwerk Tschernobyl Rechnung getragen. Im Gegensatz zu Obst, Gemüse oder Getreide können Pilze, Waldbeeren und Wildfleisch in vom Tschernobyl-Fallout betroffenen Gebieten noch Cäsium-Belastungen aufweisen, die zum Teil deutlich über den Grenzwerten liegen.

Folgende Themen werden behandelt:· Lebensgemeinschaft Baum-Pilz· Verteilung der Radioaktivität im Boden· Besonderheit Waldboden· Belastung von Wild· Wie schadet Radioaktivität der Gesundheit?· Grenzwerte· Messergebnisse im Großraum München

Die Broschüre informiert darüber, wieso die Radioaktivität gerade im Wald besonders gut von Pflanzen und Pilzen aufgenommen wird. Auch erfährt man, wie viel belastete Pilze als Mahlzeit in ihrer Dosis in etwa einer Röntgenaufnahme der Lunge entsprechen. In einer Grafik ist anschaulich dargestellt, wie sich die Belastungssituation bei Maronenröhrlingen in der Umgebung von München verhält.

Die 16-seitige farbige Broschüre im handlichen A5-Format ist ab sofort kostenlos u.a. in der Stadtinformation im Rathaus, Marienplatz, im Umweltladen am Rindermarkt sowie im Umweltinstitut München erhältlich. Internet-Nutzer können die PDF-Version unter www.umweltinstitut.org/atom herunterladen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:Christina Hacker, Karin WurzbacherTel. (089) 30 77 49-11 radiumweltinstitut.org



Quelle: UMWELTINSTITUT MÜNCHEN / pressrelations.de

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