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Müglitztalbahn feiert 115 Jahre – Bahnhofsfest am kommenden Wochenende in Bärenstein (b Glashütte)




Festzelt, Fahrzeugausstellung, Pendelfahrten und Kinderprogramm

(Dresden, 15. September 2005) Am kommenden Wochenende feiert die Müglitztalbahn zwischen Heidenau und Kurort Altenberg ihr 115jähriges Bestehen. Der Förderverein für die Müglitztalbahn e.V. lädt dazu vom Freitag, 16. September, 18:00 Uhr, bis Sonntag, 18. September 2005, zu einem Bahnhofsfest nach Bärenstein (b Glashütte) ein.

Bahnhofsfest

Neben Festzelt und Museum erwarten die Besucher Pendelfahrten zwischen Bärenstein (b Glashütte) und Kurort Altenberg, Führerstandsmitfahrten in Bärenstein (b Glashütte), ein Programm für Kinder und eine Fahrzeugausstellung.

Der Höhepunkt der Feierlichkeiten ist am 17. September, 13:00 Uhr, die Ausstellung des letzten und aufwendig restaurierten "Altenberger Wagens". Die eigens für die Müglitztalbahn gebauten Wagen, wurden in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts in Dienst gestellt und verkehrten über 30 Jahre zwischen Dresden Hauptbahnhof und Altenberg. Der letzte Wagen dieser Bauart wurde durch die Mitglieder des Fördervereins in Tschechien entdeckt und nach der Überführung nach Deutschland mit Spendengeldern aufwendig restauriert.

Anreise

Ab Heidenau erreichen die Besucher das Bahnhofsfest in gut 30 Minuten mit den RegionalBahnen, die zwischen 7:21 Uhr und 21:21 Uhr jeweils zweistündlich verkehren. Die Fahrgäste haben bereits im Zug die Möglichkeit, sich über das Programm zum Bahnhofsfest in Bärenstein (b Glashütte) beim Kundenbetreuer zu informieren und erhalten eine kleine Aufmerksamkeit.

Geschichte der Müglitztalbahn

Die 38 Kilometer lange Müglitztalbahn verbindet in 50 Minuten Fahrzeit Heidenau im Elbtal und Altenberg im Osterzgebirge mit einem Höhenunterschied von 630 Metern. Die Strecke wurde im Jahre 1890 vorerst zwischen Mügeln b. Pirna und Geising-Altenberg als Schmalspurbahn eröffnet und 1923 bis Altenberg verlängert. Zwischen 1934 und 1938 wurde die Strecke auf Normalspur umgebaut und dabei die Linienführung unter Beachtung des verheerenden Hochwassers im Jahr 1927 entsprechend angepasst. Im Jahr 2000 wurde die Strecke komplett saniert. Moderne Nahverkehrstriebwagen der Baureihe VT 642 "Regiosprinter" lösten die bis dahin lokbespannten Züge ab. Im August 2002 wurden die Strecke nach 1927 nun zum zweiten Mal komplett durch das Hochwasser zerstört. Der anschließende Wiederaufbau für 38 Millionen Euro erfolgte schrittweise. Ab Juli 2003 konnten die Züge wieder bis Glashütte verkehren und im Dezember 2003 schließlich bis Altenberg.

Herausgeber: Deutsche Bahn AGKommunikation, Potsdamer Platz 2, 10785 BerlinVerantwortlich für den Inhalt: Werner W. Klingberg



Quelle: DEUTSCHE BAHN / pressrelations.de

16.09.2005 - 10:05 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 298 X

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