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Abschiebung islamistischer Extremisten


(PM 261/05 vom 20.06.05)

Abschiebung von zwei islamistischen Gefährdern aus Bayern erfolgreich durchgeführt - Beckstein: "Bayern geht weiterhin konsequent gegen islamistische Extremisten vor"

Der Ende letzten Jahres aus Bayern ausgewiesene Top-Gefährder Omar Y., ein bekannter islamistischer Extremist aus dem Raum Neu-Ulm, wurde am Freitag Nachmittag nach Ägypten abgeschoben. Omar Y., der sich seit Anfang Dezember in Abschiebehaft befand, wurde wegen der Gefährdung der Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland und wegen der Unterstützung einer terroristischen Organisation ausgewiesen. Y. hatte in einem Ausbildungslager der extremistisch-islamistischen Organisation Laskhar-e-Taiba in Pakistan an einer paramilitärische Ausbildung teilgenommen und wurde von den Sicherheitsbehörden demzufolge als äußerst gefährlich und gewaltbereit eingeschätzt. Ebenfalls in sein Heimatland abgeschoben wurde diese Woche ein Afghane, der nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden ebenfalls Kontakte zu einer extremistischen bzw. terroristischen Organisation hat. Aufgrund laufender Ermittlungen können zu diesem Fall zur Zeit keine weiteren Angaben gemacht werden. "Die beiden Abschiebungen in dieser Woche zeigen, dass Bayern weiter konsequent gegen islamistische Extremisten vorgeht und deren Aufenthalt in Deutschland zügig beendet", betont Innenminister Dr. Günther Beckstein.

Der Minister weist darauf hin, dass unter der Koordination der gemeinsamen Arbeitsgruppe "BIRGiT" die Sicherheitsbehörden seit November 2004 bei insgesamt 12 islamistischen Extremisten und Hasspredigern den Aufenthalt in Deutschland endgültig beenden konnten. In 15 weiteren Fällen sind Ausweisungsbescheide ergangen, die islamistische Extremisten und Hassprediger verpflichten, Deutschland zu verlassen. 22 weitere Ausweisungsbescheide sind in Vorbereitung.

Bayerisches Staatsministerium des InnernPressestellePressesprecher: Michael ZieglerTelefon: (089) 2192 -2114Telefax: (089) 2192 -12721E-Mail: pressestmi.bayern.de

20.06.2005 - 13:35 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 218 X