anzeige [x]

 PM online: 57.432
 Redakteure registriert: 2.927
 Gesamtreichweite (Aufrufe Meldungen): 11.812.090

Schnappauf fordert weiteren Ausbau der klimafreundlichen Biomassenutzung




Für die verstärkte Nutzung der klimafreundlichen Biomasse hat sich Umweltminister Werner Schnappauf ausgesprochen.

München, 20. Juni 2005 - Für die verstärkte Nutzung der klimafreundlichen Biomasse hat sich Umweltminister Werner Schnappauf. ausgesprochen. "Wir decken jetzt schon 4 Prozent des Energiebedarfs aus Biomasse. Das ist doppelt so viel wie im Bundesdurchschnitt. Wir müssen nicht nur in Bayern den Anteil dieser klimaneutralen, nachwachsenden Energiequelle weiter erhöhen", forderte Schnappauf beim Spatenstich zur Biomasseheizanlage der Baugenossenschaft in Pegnitz. So sei in Bayern der Anstieg von 4 auf 5 Prozent der Primärenergiebedarfs bis 2010 realistisch. Das Zukunftspotential werde auf 15 Prozent geschätzt.

Gleichzeitig forderte der Minister dazu auf, bei einer Modernisierung der Heizanlage auf erneuerbare Energien, wie Biomasse, Erdwärme oder Photovoltaik zu setzen. "Die Entscheidung zugunsten der Biowärme ist ein Musterbeispiel für umweltbewusstes Verhalten", betonte Schnappauf. Die Baugenossenschaft Pegnitz wird künftig mit dem neuen Hackschnitzelheizwerk 170 Wohnungen beheizen und damit jährlich 800 Tonnen CO2 einsparen. Für diese Umweltleistung überreichte der Minister der Baugenossenschaft Pegnitz als erstem Wohnungsunternehmen die Teilnahmeurkunde zum Umweltpakt Bayern.

Bayern nimmt seit Jahren eine bundesweite Spitzenstellung bei der Nutzung erneuerbarer Energien ein. Der Anteil am Primärenergieverbrauch ist mit rund 7,8 Prozent gut doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt. Knapp 60 Prozent des deutschen Wasserkraft-Stroms und rund 50 Prozent des deutschen Solarstroms kommen aus Bayern. Dazu kommt, dass in Bayern Energie um 20 Prozent effizienter genutzt wird als im Bundesdurchschnitt. "Das ist ein gutes Modell für ganz Deutschland. Wir setzen erfolgreich auf einen Energie-Mix und erzeugen damit rund 80 Prozent des Stroms ohne klimaschädliches CO2. Allein die Kernkraftwerke in Bayern ersparen rund 41 Millionen CO2 an zusätzlichem Ausstoß, also mehr als die gesamten Emissionen der Personen- und Güterverkehrs", machte Schnappauf deutlich.

Weitere Informationen: http://www.klima.bayern.de

© Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz - www.stmugv.bayern.de

20.06.2005 - 15:16 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 1018 X