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Schnappauf verstärkt Maßnahmen gegen Borkenkäfer - "Schlimmes Borkenkäferjahr zu befürchten"




Umweltminister Werner Schnappauf befürchtet ein schlimmes Borkenkäferjahr. Dies erklärte der Minister, zu dessen Ressort der Nationalpark gehört, heute in Frauenau (Landkreis Regen). Schnappauf: "Befallene Bäume werden umgehend entfernt, um ein Ausbreiten der Käfer auf Wälder außerhalb des Nationalparks zu verhindern". Trotz des eher kühlen Frühsommers seien bereits etwa 10.000 Festmeter Holz im Nationalpark Bayerischer Wald vom Borkenkäfer befallen. Davon ist etwa 80 Prozent des Borkenkäferbefalls im Zentrum des Nationalparks, dem sog.

Altgebiet, zu finden. Etwa 20 Prozent liegen im Erweiterungsgebiets des Nationalparks. Hauptgrund für die ausgeprägte Vermehrung im Nationalpark sind die beiden für die Borkenkäferentwicklung witterungsbedingt günstigen Vorjahre. "Bereits seit Mai werden die Wälder im Nationalpark verstärkt auf Borkenkäferbefall kontrolliert", so Schnappauf. Primäres Ziel der Verstärkung der Maßnahmen gegen das Ausbreiten des Borkenkäfers ist nach den Worten des Ministers das Übergreifen auf den angrenzenden Privatwald zu verhindern.



Weitere Informationen: http://www.natur.bayern.de © Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz - www.stmugv.bayern.de



10.06.2005 - 16:05 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 661 X