Niddertalbahn wird 100 Jahre jung
30 Millionen Euro wurden in die Erneuerung der Strecke investiert / Neue Lautsprecher werden an den Stationen in Betrieb genommen
(Frankfurt am Main, 30. September 2005) Am Samstag feiern die Bürger und Fahrgäste zwischen Bad Vilbel und Glauburg-Stockheim den 100. Jahrestag der Inbetriebnahme der Niddertalbahn. Am Bahnhof Altenstadt präsentieren Bahnmitarbeiter des Regionalnetzes Wetterau Bahnbautechnik in Aktion. "Wir freuen uns auf viele Besucher und Interessierte", lädt Benjamin-Frank Schmidt, Leiter Regionalnetze Niederlassung Mitte bei der Bahntochter DB Netz, ein.
Zwar feiert die Niddertalbahn ihren 100.Geburtstag, alt ist sie deshalb aber nicht geworden. Bis auf wenige Meter der 30 Kilometer langen Strecke, die an den Ausläufern des Vogelsberges beginnt und bis vor die Tore Frankfurts führt, wurde der gesamte Fahrweg, also die Schienen, die Schwellen und der Schotter, in den vergangenen Jahren vollständig erneuert. Auch am Büdesheimer Tunnel erinnert nur noch ein Gedenkstein an die Bauzeit vor 100 Jahren. Der Tunnel selbst wurde im vergangenen Jahr für sieben Millionen Euro komplett erneuert. Während der zweijährigen Bauzeit konnte durch ein aufwändiges Bauverfahren der Bahnbetrieb ungehindert fortgesetzt werden.
Ein Geburtstagsgeschenk gibt es für verjüngte Strecken-Jubilarin auch. Im Sommer wurde an den 14 Stationen der Niddertalbahn eine Beschallungsanlage zur Reisendeninformation installiert, die jetzt rechtzeitig zum 100. Jahrestag in Betrieb geht. "Auch das ist ein weiteres sicht- und hörbares Signal für das finanzielle Engagement der Bahn für die Niddertalbahn", erläutert Schmidt, "ab jetzt können Fahrgäste an den Stationen bei Fahrplanabweichungen durch Ansagen informiert werden". In den vergangenen fünf Jahren wurden in die Strecke bereits 30 Millionen Euro investiert – das ist pro Streckenkilometer eine Million Euro.
Bis Anfang 2008 wird die Modernisierung noch fort gesetzt. Neue Signaltechnik und die Erneuerung bzw. Nachrüstung von Bahnübergangsanlagen werden für die Fahrgäste schnellere Fahrten nach Frankfurt und zurück ermöglichen können.
Herausgeber: Deutsche Bahn AGKommunikation, Potsdamer Platz 2, 10785 BerlinVerantwortlich für den Inhalt: Werner W. Klingberg
Quelle: DEUTSCHE BAHN / pressrelations.de
30.09.2005 - 18:03 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 394 X

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