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Pressemeldung von pressrelations.de
BASF und japanische JGC kooperieren
BASF JGC
Kohlendioxid-Emissionen reduzieren
Zusammenarbeit zur effizienteren Entfernung und Speicherung von Kohlendioxid aus Erdgas
Die BASF und die JGC Corporation, Japan, entwickeln zur Zeit gemeinsam eine neue Technologie zur Entfernung und Speicherung des in Erdgas enthaltenen Kohlendioxids (CO2). Die Zusammenarbeit zielt auf die Entwicklung eines Verfahrens, das gegenüber konventionellen Methoden eine Kosteneinsparung um rund 20 Prozent bringen soll. Gefördert wird die auf acht Jahre angelegte Kooperation der beiden Unternehmen vom japanischen Wirtschaftsministerium METI (Ministry of Economy, Trade and Industry). Das Verfahren ist im Zusammenhang mit dem Kyoto Protokoll interessant, das auf eine nachhaltige Verringerung des Ausstoßes klimaschädlicher Treibhausgase zielt. JGC zählt zu den weltweit renommiertesten Anlagenbauern.
Kohlendioxid im Boden speichern und Energie sparen
Das als Energieträger immer bedeutendere Erdgas enthält bei der Förderung meistens CO2, das normalerweise direkt an der Gas-Quelle weitgehend entfernt wird. Dabei wird ein Lösungsmittel eingesetzt, das das CO2 aus dem mit hohem Druck austretenden Gas vorübergehend aufnimmt. Das Lösungsmittel wird anschließend unter niedrigem Druck regeneriert und in den Prozess zurückgeführt. Das dabei frei werdende CO2 wird bislang in die Umgebung abgegeben. Auf diese Weise gelangen derzeit jährlich mehrere Millionen Tonnen des als Treibhausgas bekannt gewordenen CO2 in die Atmosphäre.
Dieser Effekt entfällt, wenn das aus dem Erdgas entfernte CO2 in den Boden zurückgepresst wird, wo es verbleibt. Dazu muss das CO2 aber zunächst wieder auf den dafür überkritischen Druck verdichtet werden. Dies geschieht bislang mit hohem Energieaufwand, der mit dem neuen Verfahren maßgeblich reduziert werden kann: Es soll mit einem Lösungsmittel arbeiten, das hohe Drücke und damit einher gehende höhere Temperaturen bei der Regeneration problemlos übersteht und stabil bleibt. Bei der Lösungsmittelregeneration kann dann das neue Verfahren mit einem höheren Druck arbeiten. Dadurch wird der Aufwand für die CO2-Verdichtung reduziert, um es wieder in den Boden zu pressen.
Bei ihrer Zusammenarbeit konzentrieren sich die beiden Kooperationspartner daher auf die Entwicklung des geeigneten Lösungsmittels und eines speziell darauf ausgelegten Prozesses. Um das Verfahren realitätsnah zu testen und zu optimieren, ist der Bau einer Pilotanlage bei der JGC in Japan geplant.
BASF in EU-weitem Forschungsprojekt engagiert
Die BASF engagiert sich auch bei der Verringerung von CO2-Ausstosses aus Kraftwerksabgasen. So beteiligt sich das Unternehmen seit Anfang 2004 an einem von der Europäischen Union (EU) geförderten Forschungsprojekt, das die Entfernung und Speicherung des als Treibhausgas bekannt gewordenen CO2 aus Verbrennungsabgasen gezielt untersuchen soll. Auslöser für das Forschungsprojekt ist auch hier das Kyoto-Protokoll. Im Vergleich zu den Erd- und Synthesegasen fallen Verbrennungsabgase mit weit niedrigerem Druck an. Daher kommt es hier darauf an, für die Wäsche von Kraftwerksabgasen Alternativen zu bewährten Verfahren zu finden. Seit Projektstart beteiligt sich das Unternehmen an der Auswahl der am besten geeigneten Waschmittel sowie an den Untersuchungen, um die "Kandidaten" für die Umsetzung in der Praxis herauszufiltern.
BASF mit Gaswäsche weltweit erfolgreich
Als eines der bedeutendsten Unternehmen auch in diesem Arbeitsgebiet verfügt die BASF über weitreichende Erfahrung bei der Gaswäsche. Im Unternehmensbereich Zwischenprodukte vermarktet das Unternehmen eine Technologie zur Gaswäsche unter der Marke aMDEA® - kurz für "aktiviertes Methyldiethanolamin" – zur Entfernung von sauren Gasen wie Schwefelwasserstoff (H2S) und Kohlendioxid (CO2). Dieser als Amingaswäsche bekannte BASF-Prozess bewährt sich seit vielen Jahren rund um den Globus in über 220 Gaswäsche-Anlagen, hauptsächlich Erdgas-, Ammoniak- und Oxosynthesegasanlagen. Neben dem kundennahen Service schätzen die BASF-Kunden das besonders effiziente und umweltfreundliche Verfahren, da es extrem flexibel ist, Korrosion vermeidet, mit wenig Energie auskommt und nur geringer Investitionskosten bedarf. Daneben sorgt es für hohe Gasreinheit und hohe Ausbeute an Produktgas bei gleichzeitig geringem Lösungsmittelverlust.
BASF
Der Unternehmensbereich Zwischenprodukte der BASF entwickelt, produziert und vermarktet das umfassendste Sortiment an Zwischenprodukten weltweit. Zu den bedeutendsten der mehr als 600 Produkte zählen Amine, Diole, Polyalkohole und Säuren. Zwischenprodukte dienen unter anderem als Ausgangsstoffe für Coatings, Kunststoffe, Pharmazeutika, Textilfasern, Wasch- und Pflanzenschutzmittel. Der Unternehmensbereich agiert aus 15 Produktionsstandorten in Europa, Asien, Nord- und Südamerika und erzielte im Jahr 2004 mit 2.850 Mitarbeitern einen Umsatz von 2 Milliarden Euro (2003: 1,8 Milliarden Euro). Weitere Informationen unter www.basf.de/intermediates .
BASF ist das führende Chemie-Unternehmen der Welt: The Chemical Company. Ihr Portfolio umfasst Chemikalien, Kunststoffe, Veredlungsprodukte, Pflanzenschutzmittel und Feinchemikalien sowie Erdöl und Erdgas. Ihren Kunden aus nahezu allen Branchen hilft BASF als zuverlässiger Partner mit intelligenten Lösungen und hochwertigen Produkten erfolgreicher zu sein. BASF entwickelt neue Technologien und nutzt sie, um zusätzliche Marktchancen zu erschließen. Sie verbindet wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung und leistet so einen Beitrag zu einer lebenswerten Zukunft. Im Jahr 2004 erzielte BASF mit ihren rund 82 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von über 37 Milliarden €. BASF ist börsennotiert in Frankfurt (BAS), London (BFA), New York (BF), Paris (BA) und Zürich (AN). Weitere Informationen zur BASF im Internet unter www.basf.de .
JGC
Seit der Gründung von JGC im Jahr 1928 hat Anlagentechnik des Unternehmens viele Kohlenwasserstoff-Projekte in aller Welt geprägt. Die technologische Spitzenstellung und das hervorragende Projektmanagement, die das Unternehmen auszeichnen, haben immer wieder zum erfolgreichen Abschluss dieser Großprojekte geführt. Als weltweit führender Anlagenbauer verfügt JGC über die geballten Erfahrungen aus über 20.000 Projekten in rund 70 Ländern. Speziell im Bereich Flüssigerdgas erhielten JGC und seine Joint-Venture-Unternehmen bereits den Zuschlag für insgesamt 26 Erdgasverflüssigungsanlagen mit einem Gesamt-Produktionsvolumen von rund 66 Millionen Tonnen pro Jahr. JGC verfügt über ein breites Angebot im Bereich Anlagentechnik: Dazu zählen originäre Prozess- und Einzeltechnologien, die das Ergebnis höchst kompetenter, gezielter Forschungs- und Entwicklungstätigkeit sind. Diese F+E-Tätigkeit kombiniert JGC mit einer flexibel systematischen Vorgehensweise und erweitert damit seinen Geschäftshorizont maßgeblich. Weitere Informationen über JGC finden sich im Internet unter www.jgc.co.jp .
Ansprechpartner
Klaus-Peter RieserTelefon: +49 621 60-95138Telefax: +49 621 60-95188 klaus-peter.rieserbasf-ag.de
Quelle: BASF / pressrelations.de
Details zur verantwortlichen Redaktion:
Firma: pressrelations.de
Ansprechpartner: pressrelations.de
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