Keine aktive Sterbehilfe in Deutschland - Forderung der Landesbischöfin Margot Käßner ist zu unterstützen
10. Oktober 2005 - Anlässlich der Forderung der Landesbischöfin der Evangelisch-Lutherischen Kirche Hannover, Margot Käßmann, die Schweizer Sterbehilfeorganisation Dignitas zu verbieten erklärt die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Familie, Senioren, Frauen und Jugend der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Maria Eichhorn MdB:
Die Forderung der Landesbischöfin Margot Käßner, die Sterbehilfeorganisation Dignitas zu verbieten, ist zu unterstützen. Jeder Mensch hat das Recht auf Leben und auf ein Sterben in Würde. Alle Versuche zur Legalisierung aktiver Strebehilfe sind daher strikt abzulehnen.
Es geht nicht darum, die Menschen beim Sterben zu unterstützen, sondern sterbende zu begleiten und ihnen zu helfen. Die Arbeitsgruppe Familie, Senioren, Frauen und Jugend der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hatte bereits anlässlich einer Klausurtagung vor über einem Jahr gefordert, die Hospizbewegung und die Palliativmedizin stärker zu unterstützen.
Wir müssen Alternativen zur aktiven Sterbehilfe fördern. Zu einer humanen Sterbebegleitung gehört eine umfassende medizinische, pflegerische, soziale, seelsorgerische und psychische Betreuung.
Darüber hinaus muss die Bürokratie in den Heimen beschränkt werden, damit den Leitungs- und Pflegekräften in Heimen wieder mehr Zeit für die Betreuung und Versorgung der Pflegebedürftigen zur Verfügung steht.
Die Situation der Einrichtungen der stationären Altenhilfe hat sich in den letzten beiden Jahrzehnten grundlegend verändert. Altenheime wurden zu Pflegeheimen, die Zahl der Pflegebedürftigen ist enorm angestiegen.
Die CDU/CSU-Fraktion setzt sich daher dafür ein, alle pflegerelevanten Bereiche auf den Prüfstand zu stellen, um die Entbürokratisierung der Pflege zu erreichen. Denn es fehlt das Wesentliche, die Zeit für die Versorgung und Betreuung der Pflegebedürftigen.
Autor(en): Maria EichhornCDU/CSU-Fraktion im Deutschen BundestagPlatz der Republik 1, 11011 Berlin mailto:fraktion
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Quelle: CDU/CSU-FRAKTION / pressrelations.de
10.10.2005 - 18:01 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 120 X
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