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VFA zum Welt-Rheuma-Tag am 12. Oktober 2005: Fünfzehn neue Medikamente gegen Rheuma in Sicht




Berlin (VFA). "Der Kampf gegen rheumatische Erkrankungen hat fuer die forschenden Pharmaunternehmen ganz hohe Prioritaet. Bis 2009 wollen sie fuenfzehn neue Rheuma-Praeparate zur Zulassung bringen - zehn gegen rheumatoide Arthritis, vier gegen Arthrose und eins gegen Fibromyalgie, eine Form von Weichteilrheuma." Das erklaerte Cornelia Yzer, Hauptgeschaeftsfuehrerin des Verbands Forschender Arzneimittel, heute mit Blick auf den Welt-Rheuma-Tag am 12. Oktober. "Mit diesen neuen Medikamenten moechte die forschende Pharmaindustrie erreichen, dass noch mehr Menschen von ihren oft unvorstellbaren Schmerzen befreit werden und ihre Beweglichkeit erhalten oder sogar verbessert werden koennen."

Diese Entwicklungsbilanz geht aus einer aktuellen Umfrage hervor, die der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) unter seinen Mitgliedern durchgefuehrt hat. Die Rheuma-Praeparate befinden sich derzeit in den letzten Stadien der klinischen Pruefung oder im Zulassungsverfahren, haben also berechtigte Aussichten auf baldige Zulassung.

Zu den Arzneimittel-Innovationen, die derzeit in klinischen Studien erprobt werden, zaehlen innovative Immunmodulatoren gegen rheumatoide Arthritis, die geschluckt werden koennen. Denn die bisher eingefuehrten Immunmodulatoren wie die TNF-Blocker haben zwar das Leben vieler Rheuma-Patienten erheblich verbessert, indem sie das Fortschreiten der Krankheit gestoppt und die Beweglichkeit wieder gesteigert haben; sie muessen jedoch gespritzt oder als Infusion verabreicht werden, was belastend ist. Medikamente vergleichbarer Wirksamkeit, die als Tabletten eingenommen werden koennen, waeren eine erhebliche Verbesserung.

"Den Patienten ist zu wuenschen, dass ihnen die zu erwartenden Therapieverbesserungen auch in vollem Umfang zugaenglich gemacht werden", so Yzer weiter. In der Vergangenheit war das vielfach nicht der Fall: So ergaben Erhebungen des VFA vom Oktober 2004, dass nur ein Fuenftel der Patienten mit rheumatoider Arthritis, fuer die eine Behandlung mit TNF-Blockern angezeigt waere, diese auch tatsaechlich verordnet bekommen; gesetzlich Versicherte bekommen diese zudem noch seltener als privat Versicherte.

Weiteres Material ueber die Umfrage zu Arzneimitteln, die bis 2009 verfuegbar sein koennten, findet sich unter: http://www.vfa.de/pk20051005

Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA) ist der Wirtschaftsverband der forschenden Arzneimittelhersteller in Deutschland. Er vertritt die Interessen von 39 weltweit fuehrenden Herstellern und ihren ueber 100 Tochter- und Schwesterfirmen in der Gesundheits-, Forschungs- und Wirtschaftspolitik. Die Mitglieder des VFA repraesentieren rund zwei Drittel des gesamten deutschen Arzneimittelmarktes und beschaeftigen in Deutschland rund 86.000 Mitarbeiter, darunter mehr als 14.500 in Forschung und Entwicklung.

 

Die Pressekonferenzen des VFA - ab sofort auch im Internet. Mehr dazu unter: http://www.vfa.de/onlinepk Die vollstaendige Pressemitteilung erhalten Sie hier: http://www.vfa.de/de/presse/pressemitteilungen/pm_030_2005.html Wenn Sie weitere Informationen wuenschen:Susan E. KnollTel: +49 30 20604-200Fax: +49 30 20604-202 mailto:s.knollvfa.de

 



Quelle: VERBAND FORSCHENDER ARZNEIMITTELHERSTELLER (VFA) / pressrelations.de

10.10.2005 - 18:02 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 138 X

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