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Frankfurter Bahnhofsmission in neuen Räumen




Bahn unterstützte Umbaukosten mit 60.000 Euro

(Frankfurt am Main, 13. Oktober 2005) Heute hat die Frankfurter Bahnhofsmission offiziell ihre Arbeit im neuen Domizil an der Mannheimer Straße aufgenommen. In Rahmen einer kleinen Feierstunde freuten sich Vertreter des Diakonischen Werkes, des Caritasverbandes, der Stadt Frankfurt am Main, der Bahn und die haupt- und ehrenamtlichen Helfern der Bahnhofsmission Frankfurt über die neuen, zeitgemäßen und rund 160 Quadratmeter großen Räumlichkeiten.

An den Umbaukosten für die neue Bahnhofsmission hat sich die Bahn mit rund 60.000 Euro beteiligt. Zudem überlässt sie die Räume weiterhin mietfrei und übernimmt auch die Kosten für Strom, Wasser und Gas. Damit die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Bahnhofsmission jederzeit einen Überblick über den aktuellen Bahnverkehr im Frankfurter Hauptbahnhof haben, stellte das Bahnhofsmanagement zusätzlich noch einen internetfähigen PC mit Zugriffsmöglichkeit auf das Reisendeninformationssystem der Bahn zur Verfügung.

Der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG für Hessen, Dr. Klaus Vornhusen: "Mit der Bahn fahren Banker und Bauarbeiter, Schüler und Senioren. Bahnhöfe spiegeln seit jeher das Leben, wie es nun mal ist, sind Schmelztiegel für alle sozialen Gruppen. Ob Reisender weitab vom Zuhause oder Gestrandeter ohne Zuhause: die Bahnhofsmission hilft weiter. Und deshalb hilft die Bahn der Bahnhofsmission."

Die Dienste der Bahnhofsmission können grundsätzlich von allen hilfebedürftigen Personen in Anspruch genommen werden. Im Bahn- und Reisebereich wird Hilfe geboten beim Ein- und Aussteigen, bei der Betreuung allein reisender Kinder und auch in allen sonstigen Reisenotlagen, wie z.B. beim Verlust von Fahrkarten.

Die erste Bahnhofsmission wurde 1894 im heutigen Berliner Ostbahnhof gegründet, die Frankfurter Bahnhofsmission im Jahr 1896. Im Laufe ihrer langen Geschichte kümmerte sich die Bahnhofsmission u.a. um Auswanderer, Kriegsheimkehrer, Heimatvertriebene, Gastarbeiter und Menschen, die mit "Interzonenzügen" über die innerdeutsche Grenze fuhren. Heute gibt es in rund 100 Städten Bahnhofsmissionen.

Herausgeber: Deutsche Bahn AGKommunikation, Potsdamer Platz 2, 10785 BerlinVerantwortlich für den Inhalt: Werner W. Klingberg



Quelle: DEUTSCHE BAHN / pressrelations.de

13.10.2005 - 18:02 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 271 X