Schmack baut zweite Biogasanlage zur Einspeisung ins Erdgasnetz
Fertigstellung und Anfahren noch 2006
Abnehmer des Biogases wird E.ON Bayern sein
Schwandorf, den 20. Juli 2006
Die Schmack Biogas AG wird noch in diesem Jahr im bayerischen Pliening eine weitere Biogas-Anlage errichten mit dem Ziel Biogas in Erdgasqualität zu liefern. Damit realisiert Schmack nun das zweite Projekt dieser Art nach der Biogasanlage in Kerpen, die für die Stadtwerke Aachen errichtet wird. Beide Anlagen sollen noch 2006 ans Netz gehen. E.ON Bayern wird das Biogas in Pliening abnehmen. Das an der Anlage eingespeiste Gas wird zu zwei Blockheizkraftwerksstandorten von E.ON transportiert, aus dem Gasnetz entnommen und dann zu Strom und Wärme umgewandelt.
Ulrich Schmack, Vorstand der Schmack Biogas AG: „Die Einspeisung ins Gasnetz ist ein wesentlicher Baustein unserer Strategie. Wir stellen die Anlagen dahin, wo die Einsatzstoffe vorhanden sind und die Blockheizkraftwerke dorthin, wo die Wärme genutzt werden kann. So können unsere Biogasanlagen in Zukunft einen noch größeren Beitrag zur kostengünstigen Wärmeversorgung in Deutschland leisten. Mit Blick auf die steigenden Gas- und Heizölpreise ist dies eine interessante und wirtschaftlich erfolgreiche Alternative. Deshalb erhöht dieser Schritt unsere Wettbewerbsfähigkeit deutlich.“
Das Projekt mit einem Investitionsvolumen von 9,5 Mio. Euro wird gemeinsam mit der Planungsfirma Renewable Energy Systems (RES) realisiert und über einen Biogas-Fonds der Aufwind Schmack finanziert. Mit dem Partner E.ON Bayern wurden bereits in der Vergangenheit erfolgreich Projekte realisiert. Dr. Bruno Schiebelsberger, E.ON Bayern: „Auch aus unserer Sicht ist Biogas mittel- bis langfristig sicher ein Substitut für Erdgas.“
Seit dem Jahr 2005 betreibt Schmack Biogas bereits erfolgreich eine Pilotanlage zur Veredelung von Biogas in Österreich. Zur Einspeisung von Biogas in das Erdgasnetz muss es auf Erdgasqualität gereinigt und veredelt werden. Methan ist der Energieträger sowohl beim Bio- als auch Erdgas. Der Unterschied liegt lediglich im Methangehalt, der im Biogas ca. 55% und im Erdgas ca. 96% beträgt. In Pliening wird das gewonnene Biogas im Druckwechselverfahren zu Biomethan in Erdgasqualität aufbereitet. Die Anlage wird eine Energieeinspeisekapazität von rund 40 Millionen Kilowattstunden haben und damit etwa den Energieverbrauch von 1.300 Vier-Personen-Haushalten decken können.
In einer Studie des Bundesverbandes der Deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW) wird mit einem Biomethananteil von bis zu 100 Milliarden Kilowattstunden bis zum Jahr 2030 gerechnet. Dies würde 10 Prozent des heutigen Erdgasabsatzes in Deutschland entsprechen.
Profil:
Bis heute errichtete Schmack Biogas rund 147 Anlagen unterschiedlicher Größe mit einer installierten elektrischen Nominalleistung von rund 30,9 MW. Schwerpunkt der Tätigkeit bildet der deutsche Markt. Neben dem deutschen Markt sind für Schmack Biogas derzeit Italien und die Niederlande von besonderem Interesse. Die Schmack Biogas AG ist seit dem 24. Mai 2006 im Amtlichen Markt / Prime Standard an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.
Kontakt:
Schmack Biogas AG
Markus Meyr
Bayernwerk 8
D-92421 Schwandorf
+49 (0) 9431 / 751-111
markus.meyrschmack-biogas.com
Haubrok Investor Relations
Frank Ostermair, Michael Müller
+49 (0) 211 / 301260
officehaubrok.de
Schmack Biogas AG / pressbot.net
Ihr Ansprechpartner:
| Firma | : | Schmack Biogas AG |
| Name | : | Kerstin Dietl |
| Straße | : | Bayernwerk 8 |
| Stadt | : | - 92421 Schwandorf |
| Telefon | : | +49(0) 9431 751 0 |
| Fax | : | +49(0) 9431 751 204 |
| WWW | : | www.schmack-biogas.com |
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09.10.2006 - 0:00 pressbot.net | 2692 X

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