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Rechtliche Fallstricke bei der Pressearbeit

pixelioEs gibt einige juristische Stolpersteine und Haken beim Verfassen einer Pressemeldung, immerhin stellen Sie hier einen Text in den öffentlichen Raum. Eine Handlung, die insbesondere in Diktaturen und totalitären Systemen auch heute noch weitgehende Repressalien nach sich ziehen kann.

Aber auch in einem freiheitlichen Staat mit Presse- und Meinungsfreiheit, kann man nicht ohne Weiteres jedweden Text veröffentlichen ohne dafür juristisch belangt werden zu können.

Dabei sind die meisten zu beachtenden Punkte Selbstverständlichkeiten.

Prinzipiell liegt die inhaltliche Verantwortung für eine Pressemeldung beim Verfasser. Pressedienste können zwar anwaltlich dazu aufgefordert werden Meldungen zu löschen, allerdings trägt der Dienst hierfür zunächst nicht die Kosten. (Anders als bei sonstigen Abmahnungen) Auf pressbot werden alle Meldungen von der Redaktion manuell vor Freischaltung auf Einhaltung der AGB geprüft.

  • Schreiben Sie den Text selbst. Über Plagiate straucheln selbst Minister.
  • Verstoßen Sie nicht gegen Markenrechte. Dient Ihre Meldung z.B. der Präsentation eines neuen Produktes, achten Sie darauf, dass Sie keine Umschreibungen oder Schlagworte benutzen, die Konkurrenzunternehmen für Ihre eigenen Produkte markenrechtlich geschützt haben.
  • Natürlich soll die eigene Sache im bestmöglichen Licht erscheinen, aber stellen Sie dennoch keine unwahren Behauptungen auf. Weder zur fälschlichen Beschönigung Ihrer eigenen Dienstleistungen, noch zur Herabstufung von Konkurrenzprodukten oder Unternehmen. Dies kann als geschäftsschädigend gewertet werden und zu hohen Abmahnungen und Schadensersatzforderungen führen, sowie dem Ärger die Pressemeldungen über die gesamte Verbreitung löschen lassen zu müssen.
  • Verstoßen Sie nicht gegen Auflagen Ihrer Branche, wenn Sie z.B. in einer Kammer organisiert sind. Besonders Anwaltskanzleien und Steuerberater haben hier hohe Auflagen in Bezug auf Ihre Öffentlichkeitsarbeit.

 

 

Foto: pixelio / Gert Altmann


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