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SEO Ratgeber: Professionelle Linkaufbau Strategie

Der Aufbau von Links ist eines der meist diskutiertesten Themen wenn es darum geht die eigene  erfolgreich bei den bekanntesten Suchmaschinen zu platzieren. Der Grund dafür ist, dass der Erfolg einer Internetseite, speziell deren Ranking bei den Suchmaschinen, im Wesentlichen mit der Anzahl und Qualität eingehender Links zusammenhängt.

Was bedeutet das in der Praxis?

Wenn Seite A zu Seite B mittels eines Links verweist, dann wird daraus geschlossen, dass die dortigen Inhalte empfehlenswert sind. Aus Sicht der Suchmaschinen wird damit eine Stimme zu Gunsten der Zielseite abgegeben.

Anders als bei jeder anderen Wahl gewinnt hier nicht zwangsläufig der mit den meisten Stimmen, nein, es geht um die beste Kombination aus Anzahl der Stimmen und deren Qualität.

100 Links von anerkannten Seiten, die als Autoritäten im jeweiligen Bereich gelten sind hilfreicher als tausende Links von Seiten minderer Qualität.

Wenn klar ist warum eingehende und Links wichtig sind und welche Qualitätsmerkmale diese haben sollten, wo liegt dann das eigentliche Problem?

Die eigentliche Herausforderung besteht darin diese Links zu erhalten, im Besten Fall sogar anzuziehen. Angenommen das eigenen Unternehmen vertreibt Fussballartikel.

Werden nun Bayern München, Schalke und Dortmund automatisch einen Link setzen? Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht. Nicht einmal auf Nachfrage.

Suche Linkbuilder

Weil der Aufbau von Links meistens zeitintensiv ist wird diese Aufgabe oft ausgelagert und an Spezialisten („Linkbuilder“) vergeben. Diese werden einmalig beauftragt und dann kann das Thema Linkaufbau guten Gewissens ad acta gelegt werden. Richtig? Falsch!

Genau wie das Gewinner von neuen Kunden, sollte auch das Aufbauen von Links nie stillgelegt werden. Besser ist es, diesen Prozess als eine niemals endende Verbesserung zu sehen. Es gibt 2 Möglichkeiten dem Rechnung zu tragen.

Entweder fliesst permanent Geld in Richtung Linkbuilder oder man entwickelt Inhalte, die ganz ohne eigenes Zutun Links anziehen. In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf letztere Variante. Von dubiosen Linkaufbau-Systemen sollten Sie zu jeder Zeit die Finger lassen.

Warum Links gesetzt werden

Um herauszufinden, wie man andere Seiten dazu bringt eigentständig externe Verweise zu setzen muss man am anderen Ende beginnen. Die Frage sollte sein, „Was macht Inhalte eigentlich linkenswert?“ Ich sehe Linkbuilding nicht als separate Disziplin sondern Teilbereich der PR beziehungsweise des Marketings.

Der erste Schritt wird mit dem Kennenlernen der eigenen Internetgemeinschaft gesetzt:

  • Erstellen von Profile auf sozialen Netwerken, Facebook, Twitter etc.
  • Teilnahme an Diskussionen in relevanten Foren
  • Veröffentlichung von Beiträgen auf anderen Seiten
  • Linksetzung zu hochwertigen, externen Inhalten
  • Entwicklung von hervorragenden Inhalten

All diese Massnahmen tragen nicht nur dazu bei sich selbst zu präsentieren sonder auch um Neues zu Lernen und das eigene Klientel besser einschätzen zu können. Es geht darum herauszufinden welche Sprache die Kunden sprechen und wer den Ton angibt, sprich Einfluss hat.

Oftmals haben Unternehmen eine völlig falsche Vorstellung davon welche Begriffe Kunden nutzen um nach den jeweiligen Produkten zu suchen. (Dieses Kennenlernen der eigenen Internetgemeinschaft ist auch ein toller Weg um neue Keywords zu entdecken. Mehr dazu in diesem Artikel.)

Qualität schlägt Quantität

Oftmals ist der Erfolg im Linkaufbau eine direkte Reflextion der Qualität des eigenen Inhaltes. Werden lausige Artikel veröffentlich, dann darf es auch nicht wundern, dass nur spärlich darauf verwiesen wird.

Wenn es einen Bereich gibt, der die meiste Bedeutung in diesem Prozess hat, dann ist es die Qualität der Inhalte. Hier sollten keine Mühen und Kosten gescheut werden um Meisterwerke zu kreieren.

Was macht gute Inhalte so besonders?

  • Ein gut verfasster Artikel kann einen Leser zu einem Kunden und damit zu Geld werden lassen.
  • Qualitativ Hochwertige Texte mit den entsprechenden Keywords sind ein 5-Sterne Menü für die Suchmaschinen.
  • Seitenbetreiber und Journalisten sind laufend auf der Suche nach guten Inhalten. Mit dem richtigen Artikel landet man einen Hit und zieht Links magnetisch an.

Bei der Planung des Designs einer Internetseite wird meistens nichts dem Zufall überlassen, alles muss perfekt sein. Das sollte bei der Entwicklung von Inhalten auch eine Selbstverständlichkeit sein. Hier ist es sogar noch wichtiger.

Das Spiel mit dem Feuer

Spätestens hier ist es verständlich, wenn viele den Linkaufbau-Prozess als zu kompliziert, zeit- und kostenintensiv sehen und nach Alternativen suchen. Früher oder später ist dann das Thema Linkkauf einmal aktuell.

Darunter wird eine bezahlte Platzierung des eigenen Links auf fremden Seiten verstanden. Klingt im ersten Moment wie ein fairer Deal, immerhin bekommt man wofür man zahlt und sieht Resultate innerhalb eines kurzen Zeitraumes. Grundsätzlich wäre daran auch nichts auszusetzen, allerdings riskiert man dabei eine Strafe oder sogar einen Ausschluss bei den gängien Suchmaschinen.

Aus deren Sicht ist die Situation auch völlig verständlich. Das Ziel einer Suchmaschine ist die sekundeschnelle Lieferung von relevanten Inhalten zu einem Suchbegriff. Was relevant ist hängt zu einem Teil von den eigehenden Links einer Internetseite ab.

Können Links ohne Konsequenzen gekauft werden, so ist das Ranking nur noch eine Sache des Budget und nicht der Relevanz. Wenn also Links gekauft werden um bei den Suchmaschinen besser abzuschneiden, dann sollte das definitiv unterlassen werden.

Die Suchmaschine Google ist mittlerweile sehr fortgeschritten was das Aufspüren von gekauften Links angeht. Es gibt hier allerdings eine Ausnahme.

Fließt für einen Link Geld und wird dieser Verweis ausschliesslich als Werbung verwendet und nicht zur Verbesserung des Rankings, dann ist das erlaubt. In diesem Fall muss der Link mit „rel=“nofollow“ gekennzeichnet werden.

Fazit: Wenn es eine Linkaufbau-Strategie gibt, die langfristig funktioniert, dann ist es qualitativ hochwertiger Inhalt. So überbeansprucht diese Aussage auch ist, ein Blick auf die führenden Internetseiten bestätigt ihre Richtigkeit.

Natürlich sind auch Verzeichnisseintragungen und Linktausch Mittel um Fortschritte zu machen, aber auch hier ist guter Inhalt oft eine Voraussetzung.


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2 Antworten auf SEO Ratgeber: Professionelle Linkaufbau Strategie

  1. Peter Lustig sagt:

    Hängt das auch mit diesen Twitter Follows zusammen?

  2. Zoom sagt:

    Wie in vielen anderen Bereichen auch zahlen sich beim Linkaufbau Ehrlichkeit, Qualität, harte Arbeit und Konstanz aus. Auch wenn man ungeduldig ist und sofort Ergebnisse sehen möchte, ist es besser, wenn man feststellen kann, dass der Erfolg von Dauer ist und man icht nur ein paar Wochen auf Platz 1 zu findne ist und dann aus dem Index verbannt wird, weil man sich nicht an die Regeln gehalten hat.