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Sprechen Sie Twitter? – Kommunikation auf Twitter

Twitter-MarketingWenn Ihnen Twitter kein Begriff ist oder Sie noch dabei sind zu überlegen, ob dort für das eigene Unternehmen ein Profil angelegt werden soll verweise ich gerne auf diesen Artikel zum Anlegen eines Twitter-Profils . Wer regelmässig auf Twitter unterwegs ist oder sich sogar aktiv an Diskussionen beteiligt, der weiss, dass dort eine ganz eigene Sprache gesprochen wird.

Das hängt zum einen damit zusammen, dass aufgrund der begrenzten Zeichenanzahl in Nachrichten auf Abkürzungen gesetzt werden muss, zum anderen, dass diese Plattform ursprünglich für Privatpersonen konzipiert wurde, Unternehmen aber nach und  nach auf den Geschmack kommen und auch hier vertreten sein wollten.

Wer die zahlreichen ungeschriebenen Gesetze nicht beachtet kann sich schnell unbeliebt machen.

Heute ist so gut wie jedes bekannte Unternehmen, jeder Promi und sogar Parteien und ganze Regierungen vertreten. Während Erdbebenkatastrophe in Japan diente Twitter als unkompliziertes und effektives Kommunikationsmittel. Das Potenzial steht also ausser Frage.

Twitter ist Marketing

Im Wesentlichen ist Twitter nichts anderes als der Flyer an der Wand am Bahnhof, sprich ein Kommunikationsmedium. Meldungen, sogenannte Tweets, sind grundsätzlich öffentlich einsehbar und damit ist auch implizit wie wichtig eine korrekte Wortwahl ist. Genau wie bei anderen Marketingmaßnahmen geht es auch hier um die Präsenz.

Es gilt also hilfreiche Inhalte zu liefern und an „der Diskussion“ in der eigenen Nische teilzunehmen. Tägliche Tweets sind hier der Standard.

Ein Nehmen und Geben

Häufig wird er Fehler gemacht, dass Twitter als reine Werbeplattform für eigene Inhalte angesehen wird. In den wenigsten Fällen führt so eine Herangehensweise zum Erfolg und kann im schlimmsten Fall sogar kontraproduktiv sein.

Nichts wird mehr gehasst, als das kontinuierliche Senden von Werbebotschaften und minderwertigen Inhalten. Einmal als Spammer abgestempelt kommt man schwer von diesem Image wieder weg.

Es geht darum laufend interessante und passende Inhalte zu präsentieren. Das klingt im ersten Moment nach einer Menge Arbeit. Nein, muss es nicht unbedingt sein, da nicht nur auf eigene Inhalte verwiesen werden kann.

Angenommen Ihr Unternehmen vertreibt Autoersatzteile und vielleicht ist auch noch ein Onlineshop vorhanden. In diesem Fall kann Twitter dazu verwendet werden auf Sonderangebote hinzuweisen, Fragen von Kunden effektiv zu beantworten und auf weitere relevante Inhalte zu verweisen. Warum nicht etwa auf ein interessantes Video hinweisen, in dem ein Auto getestet wird?

Interessante Inhalte um jeden Preis. TV Total twitters sogar waehrend Live-Sendung. Bild: Twitter.com

Interessante Inhalte um jeden Preis. TV Total twitters sogar waehrend Live-Sendung. Bild: Twitter.com

Es ist gut möglich, dass jemand das Video ansieht und es anschliessend dazu motiviert ist im Onlineshop das ein oder andere Teil zu bestellen.

Dem Kunden wurde also nichts aufgedrängt und zudem macht man sich mit solchen Inhalten bei der eigenen Anhängerschaft beliebt.

Das Ganze geht noch eine Stufe einfacher. Es können auch Nachrichten von anderen Twitter-Usern wiederholt und an die eigene Anhängerschaft geschickt werden. Das funktioniert mit einfachem einzelnen Klick und ist Gratiswerbung fuer den eigentlichen Autor. (Siehe Grafik)

Ein unpragmatischer Weg um sich bei anderen Mitgliedern beliebt zu machen. Selbst der Autohersteller "retweetet" Nachrichten von anderen Usern. (Siehe rote Markierungen) Bild: Twitter.com

Ein unpragmatischer Weg um sich bei anderen Mitgliedern beliebt zu machen. Selbst der Autohersteller "retweetet" Nachrichten von anderen Usern. (Siehe rote Markierungen) Bild: Twitter.com

Hilfreiche User belohnen

Respekt kann man sich auch damit verschaffen, jemandem Respekt zu zollen. Angenommen es wird eine Kundenfrage gestellt und ein weiterer Kunde hilft bei der Beantwortung, dann kann diesem öffentlich dafür gedankt werden. Das funktioniert mit der #username Funktion. In der Praxis kann das so aussehen:

Danke #username fuer Hinweis hinsichtlich Autoradio…

Am Ende des Tages darf man nicht vergessen, dass hinter jedem Benutzer ein richtiger Mensch steckt und dieser in der selben Art und Weise behandelt werden moechte wie in persona. Genau aus diesem Grund sollte auch nicht davor zurückgeschreckt werden selbst ein Fan zu werden.

Im erwähnten Beispiel des Autoteilehändlers könnte beispielsweise Mercedes, BMW oder Audi „gefollowed“ (gefolgt) werden. Macht Sinn. Einige der populärsten Twitter-User hängen selbst an hunderttausenden Benutzern dran.

Kontakt mit den Mächtigen

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor. Sie sind im Geschäft der Tennisartikel aktiv und veröffentlichen laufend interessante Inhalte, die fuer die Zielgruppe äußerst informativ und hilfreich sind. So kommt es eines Tages, dass ein bekannter deutscher Tennisspieler mit vielen Anhängern ein Fan von Ihnen wird.

Wenn Sie in Zukunft etwas veröffentlichen, dass diesen Atlethen betrifft, ist die Chance gross, dass dieser die Nachricht wiederholt und an die eigenen Fangemeinde schickt. Jetzt werden Sie von neuen Fans überrant. Gerade wenn das Szenario Industriegrössen beinhaltet, geht es hier um tausende von potenziellen Kunden und gegebenenfalls grosse Umsätze.

Transparenz als Chance

Bei Twitter dreht sich alles um die persönliche Kommunikation. Unternehmensrichtlinien sind hier teilweise ausser Kraft gesetzt. Niemand möchte mit einer Firma oder „Herrn Anonym“ kommunizieren, deshalb geht es darum über den Tellerrand hinauszusehen und auch einmal vom eigentlichen Thema abzuschweifen.

Warum nicht einfach einmal Bilder aus dem Arbeitsalltag oder wie eine Brainstorming-Sitzung aussieht den Twitter Anhängern zeigen? Unternehmen, die im Internet heraussragenden Erfolg geniessen machen das schon lange.

Preise für neue Fans

Eine tolle Idee sich beliebt zu machen und neue Anhänger zu gewinnen ist es Preise zu verlosen. Je spezieller, desto besser. Die Verlosung eines gewöhnliches Iphone wird vielleicht ein wenig Aufmerksamkeit erregen, ein Iphone mit der Unterschrift von Steve Jobs ist allerdings der Hammer und die Verlosung wird weite Wellen schlagen.

Wie die genauen Teilnahmebedindungen aussehen kann dann ja individuell angepasst werden. Am einfachsten ist es, wenn es reicht ein Fans zu werden, also dem Unternehmen zu folgen, um sich zu qualifizieren. Bei der Veranstaltung eines Gewinnspieles ist Ihr Einfallsreichtum gefragt.

Fazit: Es gibt zahlreiche Regel, die bei der Verwendung von Twitter beachtet werden sollten, vieles wird allerdings auch offensichtlich, sobald man erst einmal den ersten Schritt gewaagt hat und „eingetaucht“ ist. Im Notfall kann man auch immer einen Blick auf die Konkurrenz werfen uns sehen was funkioniert und was besser unterlassen werden sollte.


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Eine Antwort auf Sprechen Sie Twitter? – Kommunikation auf Twitter

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