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Bloggen, mehr als ein Hobby: 9 Tipps für effektives Blogging

Bloggen Sie? Suchen Sie nach originellen Wegen, um Ihren Blog zu verbessern? Es folgen 15 Tipps für das Handwerk des Bloggens und eine Menge Kniffe, die Ihnen dabei helfen werden, die Qualität Ihres Feeds drastisch zu erhöhen.

#1: Kommentare

Eine der markantesten Eigenschaften von Blogs ist die Möglichkeit, sie zu kommentieren. Das unterscheidet sie von allen anderen herkömmlichen Websites und macht sie einzigartig.

Stan Shroeder beschreibt auf seinem Blog Mashable, “Im Grunde bedeutet bloggen nichts anderes, als gegenseitige Kommunikation. Ein Blog wäre kein Blog, hätte man nicht die Möglichkeit ihn zu kommentieren.” Öffentliche Kommentare auf Ihrem Blog zu erlauben, ist ein bisschen, wie abends auf der Terrasse zu sitzen.

Sie lassen Leute wissen, dass Sie zu Hause sind—und wenn jemand Lust auf ein Gespräch hat, kann er vorbeikommen. Besucher können sich einmischen, wenn sie meinen, etwas zu sagen zu haben und werden schlussendliche die aktiven Träger einer Sache, die Sie ins Rollen gebracht haben.

#2: Lektorat

Jeder noch so kleine Blogpost eines regelmäßigen Feeds—und sei es nur ein naives Facebook Statusupdate—verdient eine angemessene Aufbereitung, bevor er herausgegeben wird.

Es gibt nichts schlimmeres als Rechtschreibfehler, falsche Interpunktion oder alles andere, was der Optik Ihres Posts dramatische Schäden zufügen könnte.

  • Drucken Sie die Seite aus. Auf einem Blatt Papier lässt sich ein Text um vielfaches besser einschätzen, als auf dem Bildschirm. Dies ist eine gute Strategie um simple Fehler auszumachen.
  • Warten Sie. Legen Sie Ihren Post zur Seite, beschäftigen sich einige Zeit mit einer anderen Sache und kommen Sie dann wieder darauf zurück. Erst jetzt werden Sie einen objektiven Blick auf Ihren Text haben und können besser einschätzen, was der Text wirklich aussagt—und nicht, was er nur aussagen soll.
  • Rückwärtslesen. Das ist ein guter Trick um eine neue Sicht auf Ihren Text zu erlangen und sicher zu gehen, dass er perfekt ist.
  • Laut vorlesen. Ein gesprochener Text macht einen anderen Eindruck, als ein gelesener. Wenn Sie sich Ihren Text laut vorlesen (oder durch einen Sprachcomputer vorlesen lassen) bekommen Sie ein Gefühl dafür, ob Ihr Text eingängig ist und gut klingt.
  • Perfektionieren Sie das Design. Ein Artikel kann an Wert gewinnen, wenn er optisch ansprechend ist. Niemand lässt sich gern durch kryptische Typographien oder unschlüssiges Design vom Lesen ablenken. Achten Sie auf ein pointiertes Layout, verwenden Sie hauptsächlich die gängigen
    Schriftarten und machen Sie es Ihrer Leserschaft somit leicht, sich in erster Linie auf den Inhalt ihres Blogposts zu konzentrieren.

#3: Regelmäßigkeit

Genau wie eine Serie im TV, muss auch ein Blog in regelmäßigen Abständen Episoden an die Öffentlichkeit bringen. Das ist nicht nur eine weitere markante
Eigenschaft des Blogging, sondern auch die beste Methode Ihrem Publikum ein zuverlässiges und seriöses Bild zu vermitteln.

Dabei muss jeder selbst entscheiden, ob man lieber von Woche zu Woche oder nur einmal im Monat Inhalte postet. Ein gewisses Mittelmaß sollte jedoch eingehalten werden—ein Feed der mehrmals täglich Aufmerksamkeit verlangt kann genauso unsympathisch wirken, wie einer, der viel zu selten Content liefert.

#4: Fragen

Wie schon in #1 erläutert, ist es wichtig mit Ihrer Leserschaft in Kontakt zu treten. Durch Stellen von Fragen kann man die bloginterne Kommunikation anregen und auch selbst auf neue Ideen kommen.

Stellen Sie Ihren Lesern eine Frage, die ihnen die Möglichkeit bietet eine individuelle Meinung darstellen zu können. Am Ende dieses Artikels könnte beispielsweise die Frage stehen “Welche Tipps fallen Ihnen noch zum Thema Blogging ein?” —und der Dialog kann beginnen!

#5: Lesbarkeit

Auch wenn viele Wege auf Ihren Blog führen können, die Ausgangssituation ist immer die selbe: sie haben einen Leser vor Ihrer Seite und wollen erreichen, dass er einen Artikel liest.

Wenn man sagt, dass ein Mann im Durchschnitt fünf Sekunden braucht, von dem Moment, in dem er eine Frau sieht, bis zu seiner Entscheidung, ob sie für ihn als Geschlechtspartnerin in Frage kommt, so trifft dies auch für Blogs zu. In Sekundenschnelle ist es dem Leser möglich tausende von Vor- und Nachteilen Ihres Blogs auszumachen und gegenüberzustellen.

Am Ende steht die Entscheidung, ob er den Blog liest oder weitersurft—und Sie haben die Möglichkeit dies zu beeinflussen, indem Sie sich an eine Handvoll einfache Tipps halten.

  • Unterstreichen Sie Links. Leser erwarten, dass Links unterstrichen sind, also enttäuschen Sie sie nicht.
  • Verwenden in Ihren Absätzen einen angemessenen Zeilenabstand. Es gibt eine einfache Methode diesen zu prüfen: teilen Sie die Zeilenhöhe durch Ihre Schriftgröße. Wenn Sie etwas bei 1,5 rausbekommen sind Sie auf dem richtigen Weg.
  • Machen Sie deutlich, wo ein Artikel aufhört und wo Design beginnt. Achten Sie darauf, dass man klar zwischen Sidebar, Kommentaren und Tags und Ihrem eigentlichen Artikel unterscheiden kann.
  • Fassen Sie sich kurz. In der Regel gilt, dass Sie alles, was Sie in 50 Worten gesagt haben, genauso gut in 30 hätten sagen können. Die Welt des Internets ist um ein Vielfaches schneller als die Wirklichkeit und bereits 10 Minuten gelten als eine halbe Ewigkeit.
  • Posten sie Fotos. Bilder geben einen guten Einstieg in einen Artikel und erhöhen die Chancen, dass er angesehen wird. Zu beachten ist, dass sich zumindest am Anfang des Posts ein Bild befindet, niemals nur in der Mitte.

#6: Templates

  • Das Gewand, in das Sie Ihren Blog kleiden, bestimmt sein Erscheinungsbild vom ersten Moment an. Mit dem richtigen Template lassen sich aber auch technische Finessen realisieren, denkt man nur an all die Erweiterungen, die sich einem Blog mittels eines anderen Templates verpassen lassen. In der Regel sollten Sie sich an die folgenden fünf Tipps halten, geht es darum das richtige Template zu wählen.
  • Verbalisieren Sie Ihre Vorhaben. Erst wenn Sie genau wissen, wofür Sie den Blog verwenden wollen, können Sie das richtige Template wählen. Werden Sie auf dem Blog vorwiegend Produkte und Service anbieten? Werden Sie den Blog täglich, wöchentlich oder monatlich aktualisieren? Wollen Sie Multimedia in Ihren Blog integrieren? All diese Funktionen wählen mit in die Entscheidung für das richtige Template hinein.
  • Mehr als nur Schönheit. Leute, die Neueinsteiger in Sachen Business Blogging sind, wählen ihr Template meist nur nach ästhetischen Faktoren aus. Doch selbst, wenn Sie ein tolles Bild oder ein schickes Theme gefunden haben, müssen Sie sich vor Augen halten, dass ein gutes Template noch
    mehr ausmacht, als optische Reize. Lassen Sie die Finger von hochauflösenden Grafiken und Flashanwendungen, die die Ladezeit der Seite extrem in Mitleidenschaft ziehen werden. Achten Sie auch darauf, dass der Hintergrund nicht vom Wesentlichen ablenkt und die Farben, die Sie verwenden, nicht zu sehr ins Auge stechen.
  • Achten Sie auf die Anordnung Ihres Blogs. Normalerweise werden Sie in zwei Spalten bloggen: Text und Sidebar. Nun stellt sich schon die Frage, ob Sie die Sidebar rechts oder links vom Text haben wollen. Treffen Sie all diese Entscheidungen überlegt und agieren Sie nicht überhastet.
  • Erweiterungen sind wichtig. Verfügt Ihr Template über die Features, die Sie benötigen? Oben sollte sich eine Navigationsleiste befinden, die die wichtigsten Themen Ihres Blogs zusammenfasst. Achten Sie vor allem darauf, dass der Benutzer nicht horizontal scrollen muss um Ihre Seite zu erkunden, das ist tödlich.
  • Verschiedene Blickwinkel. Sehen Sie sich Ihren Blog in verschiedenen Browsern an. Zumindest in den gängigen Systemen von Firefox, Safari, Chrome, Opera und Internet Explorer sollte Ihr Blog umstandsfrei zu navigieren sein. Gehen Sie bloß nicht davon aus, dass Ihr Blog in jedem Browser über die gleiche Optik verfügt und überprüfen Sie alles über: http://browsershots.org

#7: Updates

Mit der Zeit wird es viele veraltete Informationen auf Ihrem Blog geben. Sie werden bei einer genaueren Inspektion auf den ein oder anderen früher verfasste Fakt treffen, der sich mit der Zeit geändert hat.

Beispielsweise könnte die Zahl Ihrer Twitterfollower gestiegen sein. Ihren Blog ständig auf dem neusten Stand zu halten gibt Lesern das positive Gefühl auf einer tagesaktueller Seite zu surfen.

#8: Internationalität

Glauben Sie ja nicht, Sie wüssten, wer Ihren Blog liest. Ihre Leserschaft ist niemals homogen, sondern unterscheidet sich in Alter, Herkunft, kultureller Prägung, usw. Für die Welt zu schreiben bedeutet, dass Sie zweimal überlegen, wann Sie von “uns”, “euch” oder Ihnen persönlich sprechen.

Verwenden Sie keinen Slang, simplen Satzbau und einfache Sprache, damit auch Nicht-Muttersprachler etwas von Ihrem Blog haben.

#9: Interviews

Sie sollten darüber nachdenken prominente Personen in Ihren Blog einzubinden. Ein Interview mit einer Figur des öffentlichen Lebens erhöht die Chance, dass Leser auf Ihren Blog treffen, die sonst nie dorthin gefunden hätten.

Wenn die Person, die Sie interviewt haben über Ihren Blog twittert oder ihn anderweitig verlinkt, gewinnt Ihr Name an neuer Popularität und Aufmerksamkeit.


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