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Posterous als Schaltzentrale aller sozialen Netzwerke

In der Welt sozialer Medien passiert es schnell, dass man den Überblick über all die Netzwerke verliert, in denen man aktiv ist. Mit Posterous kann man jedoch auf simple Art und Weise viel Zeit und Mühe sparen, indem man eine Art unmittelbare Schaltzentrale für alle sozialen Aktivitäten im Internet einrichten. Gesteuert wird das ganze dann auch noch via Email: einfacher geht’s nicht!

#1: Funktionen und erste Schritte

Posterous erlaubt es Ihnen auf mehr als 20 sozialen Plattformen gleichzeitig Inhalte zu posten. Posts auf LinkedIn, Facebook, Twitter und sogar Youtube oder Picasa werden damit so einfach wie das verschicken einer Email. Natürlich reden wir dabei von multimedialen Statusupdates, die das Potential der jeweiligen Plattformen voll und ganz ausschöpfen.

Mit Posterous können Sie so ziemlich alles machen, von der Erstellung Ihrer Fotoalben im Vollbildformat, bis zum einfachen Teilen eines Links, auf den Sie gerade gestoßen sind. Und das alles mit einer einzigen Email. Stellen Sie sich diese Performance jetzt noch mit Ihrem Smartphone in der Hand vor und Sie haben die ultimative mobile Kontrolle über all Ihre sozialen Netzwerke.

Im Kern kann man Posterous mit der Plattform Tumblr vergleichen. Als Netzknoten dient Ihnen eine individuelle URL. Sie haben die Möglichkeit das Aussehen und die Dynamik Ihrer Seite zu beeinflussen und standardmäßig Informationen hinzuzufügen, wie etwa durch das Feld “Über mich”.

Posterous einzurichten ist die einfachste Sache der Welt. Sie müssen noch nicht einmal einen Account eröffnen. Senden Sie einfach eine Email an post@posterous.com und Sie haben Ihren ersten Blog. Posterous merkt sich Ihre Emailadresse und startet einen Feed, der aus all dem besteht, was Sie an Posterous senden. Die Betreffzeile ist dabei der Titel des Artikels, der Inhalt der Mail wird zum eigentlichen Blogpost. Und sollten Sie Fotos angehängt haben, werden diese automatisch in einem Album auf den Blog geladen.

Posterous benachrichtigt Sie per Mail, sobald Ihr Blog online geht. Meistens dauert das nur eine halbe Minute und Sie erhalten einen Link um sich Ihren Blogpost anzusehen. Als Ich Posterous das erste Mal ausprobiert habe, hat es sogar meinen Namen aus meiner Signatur verwendet und der Blog nannte sich „Josas Posterous.“

Seien Sie dennoch vorsichtig mit den Daten, die Sie an Posterous schicken. Sie wollen ja nicht, dass irgendwann Ihre Telefonnummer in Ihrem Blogpost erscheint. Setzen Sie einfach an der Stelle in der Email, wo Ihr Post aufhören soll, den Tag „#end“ —und Posterous wird nichts von dem Text verwenden, der nach dieser Eingabe noch folgt.

#2: Automatisch Posten

Wie bereits erwähnt können Sie mit Posterous viele verschiedene Accounts gleichzeitig updaten. Und das ist der Punkt, wo es anfängt so richtig Spaß zu machen. Sagen wir zum Beispiel, Sie befinden sich in einer Konferenz und möchten eine Idee twittern und bei LinkedIn veröffentlichen, gleichzeitig noch Ihren Status bei Facebook auffrischen und einen Post bei WordPress herausgeben.

Normalerweise müssten Sie jeden dieser Accounts einzeln öffnen und für jede Plattform einen eigenen Post erstellen, alles doppelt eingeben und passend konfigurieren. Mit Posterous ist alles was Sie tun müssen, eine Email mit all Ihrem Material an post@posterous.com zu senden. Posterous formatiert Ihre Email und schon Sekunden später sollten sich all Ihre Accounts auf dem neuesten Stand befinden.

Aber gehen wir mal davon aus, dass Sie nicht immer alle Accounts gleichzeitig beliefern möchten. Sagen wir, Sie wollen ein Foto von Ihrem Handy auf Ihren Twitter- und Facebookaccounts veröffentlichen. Ändern Sie dazu einfach die Emailadresse zu twitter+facebook@posterous.com und Posterous wird auch nur an diese Plattformen senden.

#3: Bloggen und Posterous

Wenn Sie unterwegs sind und ein schnelles Update auf Ihren Blog bringen wollen, ist Posterous einfach perfekt dazu geeignet. Normalerweise müsste man seinen Laptop hochfahren, einen Hotspot finden, sich bei WordPress einloggen und den Post veröffentlichen. Mit Posterous und einem Smartphone in Ihrem Besitz ist alles, was Sie tun müssen, den Post in eine Email zu schreiben, Fotos und Videos nach Wunsch anzuhängen und die Email abzuschicken.

Wenn Sie die iPhone App von Posterous verwenden, bietet sich Ihnen die Möglichkeit unterwegs einen Post auf Ihrem WordPress Blog zu veröffentlichen und gleichzeitig Ihre Accounts bei Facebook und Twitter mit dem Hinweis auf den neuen Post zu beliefern.

Podcasting funktioniert dabei genauso einfach. Hängen Sie Ihrer Email einfach den gewünschten Titel an und Posterous erstellt einen RSS Feed für Ihren Podcast. Hörer können diesen dann über iTunes oder andere Abonnements beziehen.

#4: Bloggen und Posterous

Ihre aktuellsten Bloginhalte in sozialen Netzwerken auf dem neuesten Stand zu halten kann eine mühsame Angelegenheit sein. Mit der Lesezeichen-Funktion von Posterous, dem Bookmarklet, können Sie jedoch alles in einem Schritt über die Bühne bringen.

Nachdem Sie einen Post fertiggestellt haben, klicken Sie auf das Lesezeichen, dass Sie bestenfalls in Ihre Lesezeichenleiste gelegt haben, wählen dort einen der automatisch generierten Auszüge oder schreiben einen eigenen und posten es auf Ihre Seite bei Posterous. Von dort aus wird dann der ganze Inhalt auf Ihre sozialen Netzwerke verteilt.

#5: Gruppen

Auch wenn mein 80-jähriger Opa schon vor mir einen Facebookaccount hatte, ist nicht jeder ein Technikgenie. Sobald Sie jedoch in der Lage sind eine Email zu versenden, können Sie bei Posterous einer Gruppe beitreten und dort Ihre Blogposts, Fotos, Videos und Audiotitel teilen. Umfangreiche Dateien werden einfach eingebettet, indem Sie diese an Ihre Email anhängen.

Und mal wieder können Sie alles mit dem Versenden einer einzigen Email erreichen. Senden Sie einfach eine Mail mit dem gewünschten Gruppennamen in der Betreffzeile und den Mailadressen aller Mitglieder in der Email an newgroup@posterous.com. In wenigen Sekunden sollten Sie eine Bestätigungsmail erhalten und eine Gruppe erstellt haben. Geben Sie Ihrer Gruppe eine aussagekräftige Beschreibung, legen Sie Zugangsberechtigungen fest und es kann losgehen.

Weil Sie keinen Account bei Posterous benötigen, müssen Sie auch niemals auf die Anderen warten, bis sie ihren Account erstellt haben oder sie sich erst noch auf der Plattform zurecht finden müssen. Die Mitglieder Ihrer Gruppe können durch eine einzige Email an Ihren Ideen teilhaben.

#6: Ihre Email als Knotenpunkt für soziales Networking

Sich bei Facebook, Twitter und LinkedIn einzuloggen kann schnell zur Anstrengung werden. Mit Posterous können Sie das vermeiden und einstellen, Nachrichten und Posts auf Ihrer Seite als Email zugestellt zu bekommen.

Mit Posterous haben Sie die Möglichkeit alle Netzwerke unter der Kontrolle Ihrer Emailadresse zu führen. Mit der Zeit können Sie auch darüber nachdenken eine exklusive Emailadresse für all Ihre sozialen Netzwerke anzulegen. Rufen Sie diese Adresse einfach mehrmals täglich ab und Sie haben die totale Kontrolle über all Ihre Plattformen. Viel Erfolg!


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