1 Stern (übel)2 Sterne3 Sterne (brauchbar)4 Sterne5 Sterne (top!) (10 Bewertung(en), Durchschnitt: 4,60 von 5)
Loading ... Loading ...

Werbung auf Facebook, Twitter und LinkedIn

Onlinewerbung, Werbung schaltenHaben Sie sich schon einmal gefragt, ob es sinnvoll wäre, Werbeanzeigen in sozialen Netzwerken zu schalten? Facebook, LinkedIn und Twitter sind drei Netzwerke mit grundlegend verschiedener Architektur, über die sich die vermutlich größte und zahlungsfähigste Zielgruppe unserer Zeit erreichen lässt.

Alle drei Plattformen sind dauernd damit beschäftigt neue, innovative Wege zu finden, um Werbebotschaften zu vermitteln. Grundlegend dafür sind vor allem die unermesslich vielen Daten, die sie von ihren Usern besitzen.

Je nachdem, welches Ihr Geschäftsziel ist, wird sich die eine Plattform besser für Sie eignen als die andere. In diesem Artikel soll erklärt werden, welche Plattform welche Funktionen für Sie bereit hält und wie Sie dort mit wenig Kosten und Mühen die besten Ergebnisse erzielen können.

#1: Facebook Ads

Die Werbeflächen bei Facebook sind schon wesentlich weiterentwickelt, als die der anderen beiden Plattformen und erfreuen sich dementsprechend hoher Beliebtheit.

Facebook bietet ein benutzerfreundliches Interface zum individuellen Erstellen der ganz persönlichen Werbeanzeige. Ähnlich wie AdWords aus dem Hause Google hält es sogar für die kleinsten Unternehmen mit sehr geringen Budgets Möglichkeiten zum effektiven Bewerben des eigenen Produkts bereit.

Weil die Plattform immer weiterentwickelt und erneuert wird, sind die Preise pro Klick und Eindruck um ein vielfaches geringer, als die beim bereits erwachsen gewordenen Google AdWords.

Facebook erlaubt es Ihnen, so zielgerichtet wie möglich zu werben und lässt Sie für die Bestimmung Ihrer Zielgruppe auch Profilinformationen der User nutzen. Ganz egal ob Sie nach 24- bis 35-jährigen Frauen oder 55 bis 65 Jahre alten Männern suchen. Nach welchen, die gerne im Garten arbeiten oder solche, die Jazz mögen—Facebook liefert Ihnen die nötigen Ressourcen und macht Sie mit Ihrem Publikum vertraut.

Mit den vielen Daten, über die Facebook mittlerweile verfügt, gelten Sie für alle Ansprüche aus dem Marketingbereich Business-to-Consumer als sehr effektiv. Sie bieten sogar Einblicke auf geographischer Ebene, geht es Ihnen darum nur User aus einem bestimmten Ballungsraum, einer bestimmtem Stadt zu erreichen.

Auf der Ebene Business-to-Business ist Facebook aber eher uneffektiv, beruhen ja alle Informationen auf höchst persönliche Profilen.

Bei Facebook haben Sie auch die Möglichkeit eine Werbefläche zu schalten um „Likes“ zu sammeln, was Ihnen dabei helfen sollte eine eigene Community im Netzwerk zu gründen. Für „Likes“ zu bezahlen gibt Ihnen also die Chance, Ihre Botschaften weiter zu verbreiten und kann eine gute Investition sein, wenn Sie nicht zu früh die Geduld verlieren.

Bevor Sie eine Anzeige bei Facebook schalten, sollten Sie sich aber darüber bewusst sein, was für Auswirkungen Werbung solcher Art auf die Beziehung zwischen Ihnen und Ihren Kunden hat.

#2: LinkedIn Ads

LinkedIn, dahingegen, gilt als bisher unerreicht effektiv, wenn es um Firmen geht, die auf Business-to-Business Kontakte spezialisiert sind. Bei LinkedIn werden nämlich im Gegensatz zu Facebook keine persönlichen, sondern vor allem berufliche Informationen offengelegt.

LinkedIn erlaubt es Ihnen, nur Leute mit einem bestimmten Bildungsgrad oder spezifischen beruflichen Profilen zu erreichen, wenn Sie wollen. Das macht die ganze Unternehmung äußerst effektiv und wenn Sie schnell genug sind, können Sie auch die derzeit noch vergleichsweise geringen Preise nutzen.

Wenn Sie Ihren Feldzug bei LinkedIn beginnen, sehen Sie auch nach Gruppen, die relevant für Ihr Marketing sein könnten. User von LinkedIn Groups verbringen in der Regel viel Zeit in diesen Gruppen, was für Sie eine Chance sein könnte, Personen zu erreichen, deren Profil genau Ihren Anforderungen entspricht.

LinkedIn Ads erleben derzeit einen großen Aufschwung, achten Sie also auf die schnelle Erhöhung der Kosten, falls Sie sich für eine Kampagne dort interessieren und diese vorbereiten.

#3: Twitter Ads

Twitters Werbeplattform gilt noch als die unterentwickeltste. Sie stellen Ihre Anzeigeflächen durch den Service „Gesponserte Tweets“ oder „Promoted Trends“ derzeitig nur den großen Firmen zur Verfügung. So zahlen die Unternehmen beispielsweise nur dafür, dass Ihre Themen als „trending“, also als sehr populär, im Feed dargestellt werden.

Daher ist Twitter für das durchschnittliche Business von heute weder nützlich, noch bezahlbar. Vor kürzerer Zeit hat Twitter jedoch bekanntgegeben, sich auch auf kleinere Anbieter spezialisieren zu wollen. Wir sind also gespannt, vor allem auch darauf, ob es Twitter noch gelingt, bei der Konkurrenz von LinkedIn und Facebook ein Wort mitzureden.
Da Twitter bekanntlich auf Kommunikationen in Echtzeit beruht, stellt es für die ein für die Zukunft mit Sicherheit attraktives Feld für Werbekunden dar. Anzeigen werden hier noch schneller aktiviert und auch das Feedback der Zielgruppe würde deutlich zeitnaher erfolgen, als beispielsweise bei LinkedIn.

Durch Hashtags ist es sowohl Marktforschern, als auch Privatpersonen möglich, Einblick in die derzeit auf- und absteigenden Trends zu erhalten. Und das in Echtzeit.

#4: Zusammenfassung

Vermarkter sollten sich ein Bild von Ihrer Zielgruppe machen und zunächst mit einem kleinen Budget die ersten Experimente in die sozialen Netzwerken wagen. Jede Plattform bietet seine besonderen Eigenschaften und Funktionen, die sich für das eine Business besser eigenen als für das andere.

Ich empfehle eine „Test and Invest“-Strategie, mit der Sie sich diesen neuartigen Werbeflächen nähern können, bevor Sie möglicherweise höhere Summen ins Spiel bringen.


1 Stern (übel)2 Sterne3 Sterne (brauchbar)4 Sterne5 Sterne (top!) (10 Bewertung(en), Durchschnitt: 4,60 von 5)
Loading ... Loading ...

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.