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WordPress wirtschaftlicher nutzen – die Zeitfresser ausschalten

CMS WordPress

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Zeit ist Geld—das gilt vor allem auch im Internet! Viele kleine Arbeitsschritte summieren sich schnell und nehmen dem Benutzer oft viel mehr Zeit als ursprünglich eingeplant. Besonders im Umgang mit WordPress kann man sich auf einfache Art und Weise viele Stunden Arbeit und Zeit sparen.

#1: Einführung

In der Arbeitswelt, abseits vom virtuellen Netz, sind Begriffe wie Effizienz und Optimierung an der Tagesordnung und noch dazu von großer Bedeutung. Wenn es dann um Online-Projekte geht, meinen manche plötzlich darauf verzichten zu können. Doch das ist ein großer Irrglaube.

Wird beispielsweise WordPress – das populärste aller Bloggingsysteme – verwendet, so ist meistens eine Vielzahl von Einstellungen und ständige Optimierung vorzunehmen. Dies beginnt mit der Veröffentlichung von Artikeln und endet wahrscheinlich irgendwo zwischen der Verwaltung von Leserkommentaren und verschiedenstem Feintuning des eigenen Blogs.

Meistens handelt es sich dabei um nur unscheinbare Arbeitsschritte, nur wenige Klicks. Allerdings können diese im Kollektiv einen enormen Zeitrahmen beanspruchen.

Frei nach dem Motto “Zeit ist Geld” folgen hier einige hilfreiche Tipps, die aufzeigen, wie der Umgang mit WordPress und Konsorten zeitsparender und vor allem effizienter gestaltet werden kann.

#2: Geplante Veröffentlichung

Jeder Blogger muss sich früher oder später mit seinen ganz individuellen Strategien auseinandersetzen und darüber entscheiden, wie oft und wann Artikel veröffentlicht werden. In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage, wie die gewünschte Anzahl an Artikeln am besten entwickelt wird.

Alles auf einmal oder jeden einzelnen Tag wieder neu?

Die Frage nach der Wirtschaftlichkeit kann hier eindeutig beantwortet werden, denn die Top-Blogger dieser Welt zeigen uns mehrmals täglich wie es gehen kann. Am Effizientesten ist es möglichst viele Artikel auf einmal zu verfassen, diese dann mit einem geplanten Veröffentlichungstermin zu versehen und nur langsam herauszugeben.

WordPress bietet diese Funktion standardmäßig an und der Artikel wird dann ohne weitere Umstände automatisch zum Wunschtermin publiziert.

So funktioniert’s:
Natürlich liegt es hier nahe zu hinterfragen, warum diese Umstellung der Schreibgewohnheit nun besonders zeitsparend sein soll. Hat man aber mal begonnen einen Artikel zu schreiben, so stellt man bald fest, dass es immer einer gewissen Zeit bedarf, bis man sich so richtig warmgeschrieben hat.

Gerade als ungeübter Blogger mit verhältnismäßig wenig wöchentlichem Content, bietet es sich an mehrere Themen hintereinander an einem Tag vorzubereiten.

Sofern das also möglich ist, lautet meine Empfehlung: nehmen Sie sich einen ganzen Tag für Ihre kreativen und journalistischen Werke, anstelle von 5 einzelnen Stunden, über die Woche verteilt.

Sie werden schon bald merken, dass einem die Texte viel leichter von der Hand gehen, wenn man nicht gerade die ersten Worte des Tages über den Bildschirm tippt. Das erspart Ihnen nicht nur viel Zeit und Mühe, sollte aber auch zu höherer Qualität Ihres Content führen.

#3: Twitter

Nach der Veröffentlichung eines neuen Artikels sollte im Idealfall auch die Anhängerschaft auf den diversen sozialen Plattformen, wie Twitter und Facebook informiert werden. Das kann einerseits per Hand erledigt werden oder ganz einfach mit Hilfe eines Tools, welches 100% Arbeit übernimmt. Ohne lange zu überlegen, würde sich so ziemlich jeder für die zweite Variante entscheiden und hier steht wie’s funktioniert.

Es gibt natürlich viele verschiedene Plugins, die hier in Betracht gezogen werden könnten. Allerdings ist der Service „TwitterFeed“ gerade wegen der unkomplizierten Handhabung und Statistikfunktion sehr empfehlenswert.

In einem vorangegangenen Artikel haben wir bereits die Nutzung dieses Dienstes für Twitter vorgestellt. Mittlerweile kann auch Facebook eingebunden werden.

Die Registrierung ist in wenigen Minuten erledigt und dann können auch schon Ihre ersten individuellen Einstellungen eingetragen werden. Im rechten oberen Bereich kann ein neuer Feed erstellt werden.
Nun werden einige Details eingegeben, unter anderem der RSS-Feed des Blogs. (Bei WordPress üblicherweise http://www.meinblog.de/feed) Mit einem Klick auf “test rss feed” kann ganz einfach festgestellt werden, ob der richtige Link eingegeben wurde.

Zusätzliche Anpassungen sind unter “Advanced Settings” möglich, erfahrungsgemäß sind die Standardeinstellungen aber ausreichend. Von den verfügbaren Services wird Twitter ausgewählt.

Zum Abschluss muss nur noch die Verbindung mit dem eigenen Twitter-Account hergestellt werden. Via “Authenticate Twitter” wird ein entsprechendes Fenster aufgerufen.

Wer den vollen Umfang von TwitterFeed nutzen möchte hat die Möglichkeit jeden Feed mit UTM-Tags zu versehen. So kann später durch Verwendung eines Analytics Tools (z.B. Google Analytics) alles genau mitverfolgt werden.

Wem die simplen Statistiken, wie die Anzahl der Klicks pro Tag ausreichen, kann diese direkt bei TwitterFeed einsehen.

Die Konfiguration ist nun abgeschlossen. Im letzten Schritt ist noch eine Übersicht der bisher vorgenommenen Einstellungen zu sehen. Die selben Schritte werden dann wiederholt, um TwitterFeed mit Facebook zu verbinden.

#4: Spam Fighting

Einen oftmals unterschätzter Zeitaufwand bedeutet das Freischalten von Kommentaren. Natürlich ist das eine wichtige Aufgabe—immerhin sollte man unbedingt die Möglichkeit wahrnehmen, mit der eigenen Leserschaft in Kontakt zu treten.

Auf der anderen Seite ist Spam mittlerweile an der Tagesordnung und oftmals nur ein Bruchteil der abgegebenen Kommentare Wert, auf dem eigenen Block in Erscheinung zu treten. In anderen Worten: ohne einen guten Filter für unerwünschte Kommentare wird oftmals kostbare Zeit für genau deren Entfernung verbraucht.

Die Lösung kommt in Form eines Plugins namens Akismet. Einmal installiert und aktiviert, wird ein Großteil des Spams gleich im Voraus aus dem Verkehr gezogen.

Die Installation gestaltet sich dabei ganz unkompliziert: Im Backend von WordPress wird auf „Plugins” und anschließend „Add New” geklickt. Mithilfe der Suchfunktion sollten Sie “Akismet” schnell finden und aktivieren.

Es wird dann nur noch ein gültiger Key benötigt, welcher auf Akismet.com erworben werden kann. Es bietet sich Ihnen aber auch die Möglichkeit der Gratis-Version und die Registrierung kann unentgeltlich abgeschlossen werden.

Anschließend wird der Key in den Plugin-Einstellung eingegeben und alles Weitere läuft praktisch wie auf Autopilot. Lästige Spamkommentare sind jetzt – zumindest zum Großteil – Schnee von gestern.

#5: Schöner Verlinken

PrettyLink ist eine echte Wohltat für’s Auge. Werden Affiliate-Links (Werbelinks) verwendet, so gibt es zwei wichtige Anpassungen, die vorgenommen werden sollten. Zum einen macht es Sinn den jeweiligen Link entweder optisch ansprechend zu gestalten oder gar zu verschleiern, dass es sich um einen externen Link handelt.

Anstelle von kryptisch anmutenden Links, wie
http://www.produkt.de/ref=?34203890 könnte dann http://www.meinblog.de/produktxy auf dem Bildschirm Ihrer User erscheinen.

Zum anderen möchte man genau wissen, wie oft ein Link angeklickt wurde. Auch hierfür bietet das Plugin PrettyLink die entsprechenden Funktionen. Sie können nun getrost alle anderen externen Dienste vergessen und alles geht ganz wie von selbst.

Über Plugins – Add New kann die Installation vorgenommen werden. Danach findet man im linken Menü PrettyLink, wo anschließend neue Links hinzugefügt werden können.
In den Link-Optionen können noch weitere Anpassungen gemacht werden. Empfehlenswert ist „301 Redirect“, „Nofollow“ und Linktracking zu aktivieren.

#6: YouTube

Wer kennt das nicht: Man möchte einen Beitrag mit einem eigenen YouTube Video aufpolieren und am Ende muss man dann den Code unzählige Male ändern, um die richtige Größe, Farbe und die passenden Einstellungen gefunden zu haben.

Bitte schaffen Sie sich die Erweiterung SmartYoutube an. Mit diesem Plugin ist der ganze Müßiggang nicht mehr notwendig. Es muss nur noch der Video-Link eingefügt werden. Alle weiteren Einstellungen können in der im Plugin integrierten Maske global festgelegt werden.

#7: Sicherheit

Natürlich wünscht man es sich am Liebsten weg, aber es ist einfach nicht zu verdrängen: Hacker und Viren nisten sich schon in die kleinsten Onlineprojekte ein und jeder Unternehmer, der online fungiert sollte unbedingt ein Auge auf die Sicherheit seiner Seite legen.

Ist das Blog durch eine dieser Bedrohungen erst einmal lahm gelegt, kann das katastrophale Folgen haben. Oftmals wird es dann auch richtig zeitintensiv, alle Reparaturen vorzunehmen und das Blog wieder auf den Ausgangszustand zurückzusetzen— mal ganz abgesehen von den ausbleibenden Werbeeinnahmen und fehlende Klicks Ihrer regelmäßigen Besuchern.

Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es natürlich nie. Allerdings sollte auf einige wenige, aber fundamentale Einstellungen nicht verzichtet werden. Zwei Plugins sollen hier vorgestellt werden und Ihnen einen Einstieg in Sachen Sicherheit bieten.

Ihre Seite merkt sich grundsätzlich alles. Auch alle Login-Anfragen. Login LockDown zeigt Ihnen dabei auf, wer über welche IP versucht hat, sich bei Ihnen einzuloggen. Glaubt jemand Ihr Passwort zu kennen und macht sich an Ihrer Login-Maske zu schaffen, so bleibt er dabei nicht unsichtbar und macht sich zudem strafbar.

Gelingt es einem User mehrere Male hintereinander nicht, sich auf Ihrem Blog einzuloggen, so wird seine IP aus Sicherheitsgründen gesperrt und er hat keine Chance mehr Ihre Seite zu erreichen. Die Optionen des Plugins bieten Ihnen dabei sogar noch die Möglichkeit zum Feintuning. Wollen Sie immer ein Auge auf all Ihre Logins haben, so ist LockDown ein unverzichtbares Feature.

In einer Diskussion zum Thema “Sicherheit bei WordPress” kommt man um BackupBuddy vermutlich gar nicht mehr herum. Er ist Ihr bester Freund, sollte Ihre Seite mal so richtig kaputt gegangen sein. Das kann versehentlich passieren, Unfälle auf den Serverstationen sind auch nicht mehr das Seltenste.

Gleichzeitig kann auch ein Virus oder sogar ein gezielter Hackangriff Ihre Seite lahm legen und alle Inhalte zunichte machen. Mit dem vollkommen intuitiv bedienbaren Plugin BackupBuddy sichern Sie Ihre ganz persönliche Installation bei WordPress bis in alle Ewigkeit.

Widgest, Layout und Plugins—alle Eigenschaften bei WordPress, die sich bei Ihnen über die Zeit angesammelt haben, merkt sich BackupBuddy und Sie werden mit einem Mal einen Großteil Ihrer Verlustängste los.


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