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7 Tipps für mehr Kommentare auf Ihrem Blog

Würden Sie über Ihren Blog sagen, dass er zum Kommentieren einlädt? Hätten Sie gern einen größeren Dialog auf Ihrem Blog? Es gibt heutzutage unzählig viele Blogs im World Wide Web, was bedeutet, dass jedem Menschen ein unfassbar großer Wissensschatz vorliegt, sobald er sich einloggt. Wenn Sie nicht dafür sorgen, dass sich die Besucher auf Ihrem Blog vom ersten Moment an wohl fühlen, werden ihn viele einfach nur überfliegen und gleich weiter surfen.

#1 Machen Sie’s Ihren Lesern nicht schwer!

Zunächst sollten Sie Ihre Einstellungen überprüfen. Wie gelingt man auf Ihrem Blog zu einem eigenen Kommentar? Das mag nach einer blöden Frage klingen, haben Sie Ihre Einstellungen aber erst einmal unter die Lupe genommen, werden Sie ahnen wovon ich spreche.

Die beiden populärsten Blogging-Systeme WordPress und Blogger geben Ihren Usern bestimmte Limits vor, wer von ihnen wirklich kommentieren darf. Und das ohne, dass Sie je von den unzähligen Einstellungen gehört hätten, die sie vornehmen könnten.

Natürlich hat jede Firma ihre eigene Philosophie, also sollten Sie nur mit Bedacht an den Einstellungen schrauben. Im Allgemeinen rate ich Ihnen aber schon dazu, es den Besuchern Ihres Blogs nicht allzu schwer zu machen. Gleichzeitig sollten Sie aber auch SPAM verhindern. Wie bekommen wir das hin?

In WordPress geben Sie Ihren Lesern am besten vor, ihren Namen und ihre Emailadresse zu hinterlegen, um einen Post kommentieren zu dürfen. SPAM können Sie perfekt verhindern, indem Sie den ersten Kommentar jedes Besuchers zur Moderation verpflichten.

Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn ein neuer User Ihren Blog kommentiert, dessen ersten Kommentar freigeben müssen. Haben Sie erst einmal bestätigt, wird jeder weitere Kommentar dieses Benutzers ganz automatisch freigegeben.

In Blogger verhält es sich ein wenig anders, hier empfehle ich Ihnen standardmäßig jeden Kommentar freizugeben. Sie können aber auch bei Blogger SPAM gut verhindern, indem Sie Captchas aktivieren. Das sind diese kleinen Animationen, in denen ein Wort, oder eine Zahlenkombination angezeigt wird.

Diese muss dann in ein Feld darunter richtig übertragen werden. Da SPAM meistens von eigenständigen Programmen ausgeführt werden und diese normalerweise nicht in der Lage sind, diese Hürde zu nehmen, können Sie sicher sein, dass hier eine reale Person kommentiert.

#2 Fragen Sie nach Kommentaren

Denken Sie mal darüber nach, jeden Blogpost mit der Frage nach einem persönlichen Kommentar zu beenden. Das ware wie, wenn Sie Freunden eine Geschichte erzählen und danach sagen “Nun, was haltet Ihr davon?”

Ich würde einen simplen Schlussabsatz verwenden, der aber unter all Ihren Posts anders erscheint. Vermeiden Sie immer gleiche Sätze, wie “Kommentieren Sie hier!”, denn das motiviert niemanden so richtig. Nehmen Sie sich nach jedem Ihrer Artikel ein paar Minuten Zeit und verfassen Sie einen kleinen Text, den jeder liest und der zum Kommentieren anregt, wie kein anderer.

#3 Denken Sie sich Ihre eigenen Richtlinien aus

Es ist Ihr eigener Blog. Sie ganz allein verfügen über die Macht, Regeln und das zu bestimmen, was auf Ihrem Blog ein gutes Ambiente für die verschiedensten Gespräche sein kann. Wie Sie dabei vorgehen ist nur von Ihren persönlichen Moralvorstellungen und Ihrer Philosophie abhängig.

Wenn Sie Ihre Richtlinien definieren, sollten Sie sich über bestimmte Fragen Gedanken machen. Möchten Sie Leuten die Möglichkeit geben, ihr eigenes Unternehmen zu promoten? Erlauben Sie negative Kommentare — und wenn ja, wo sind die Grenzen? Müssen die Meinungen Ihrer Besucher mit Ihren eigenen übereinstimmen? Und nehmen Sie sich vor, sprachliche und grammatikalische Fehler zu korrigieren?

Besuchen Sie am besten die Blogs Ihrer Kollegen und lesen Sie dort heraus, wie von wem kommentiert werden darf. Diese Recherche sollte eine gute Grundlage für das Erstellen Ihrer eigenen Richtlinien sein.

#4 Reagieren Sie auf Kommentare

Wenn Sie eine Community aufbauen wollen, sollten Sie im ständigen Kontakt mit Ihren Lesern stehen. Indem Sie jeden einzelnen Kommentar sorgfältig beantworten, geben Sie Ihren Lesern das Gefühl Beachtung zu finden.

Auf Ihrem Blog zu kommentieren wird damit zum Privileg. Wer auf Ihrem Blog seine Meinung kundtut, kann fortan mit einer Reaktion rechnen. Und für Sie ist das gar nicht mal ein so großer Aufwand, wie es sich zunächst vielleicht anhört.

Versuchen Sie auch immer möglichst zeitnah zu antworten. Die Zeit vergeht im Internet mehr als doppelt so schnell—und so geraten auch die meisten Dinge, die man dort vollbringt, doppelt so schnell in Vergessenheit.

Am besten lassen Sie sich von Ihrem Provider automatisch benachrichtigen, wenn Ihr Blog kommentiert wird (meistens ist das sogar standardmäßig eingestellt). Eine Antwort auf einen Kommentar kann der erste Schritt in eine gute Konversation sein. Und wer weiß, die Chancen stehen nicht schlecht, dass Sie wieder in Kontakt miteinander treten.

#4 Belohnen Sie Kommentare

Grundsätzlich können Sie gar nicht genug Kommentare bekommen. Sie sollten also immer dafür sorgen, dass Ihre Leser mit gutem Willen und gerne kommentieren. Sie könnten in einem Kommentar mehr preisgeben, als Sie jemals über all Ihre Artikel erreichen würden. Denn im Kommentarfeld wird’s persönlich. Hier kommt es auf eine lebensnahe Einstellung und viel Aufmerksamkeit an.


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Eine Antwort auf 7 Tipps für mehr Kommentare auf Ihrem Blog

  1. Harald Weber sagt:

    In der Tat habe ich mich wie die meisten Blogbetreiber bisher mit dem Thema recht schwer getan. Gerne nehme ich aber diese Anregungen auf, um demnächst bei mir einiges zu ändern.
    Grüße