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9 mögliche Gründe, warum Ihre Posts nicht von Usern geteilt werden

Eins ist klar: Sie werden mit keinem Post der Welt jeden einzelnen Ihrer Abonnenten zufrieden stellen. Sie können sich mit der Zeit nur einer gewissen Mehrheit nähern. Doch was wäre, wenn Sie plötzlich verstehen würden, warum Ihre User manche Ihrer Posts teilen und andere nicht? Dieses Wissen könnte ihnen einen großen Vorteil gegenüber der Konkurrenz verschaffen.

Sharing, eine Wissenschaft für sich

Jeden Monat werden unfassbare 30 Milliarden Posts von Usern aus aller Welt bei Facebook geteilt. Damit sind einfache Posts, Links, News und Fotos gemeint. Ein Social Media Wissenschaftler namens Dan Zarrella hat drei grundlegende Dinge benannt, die essentiell sind wenn es darum geht, dass User Ihre Inhalte weiterverteilen.


Zunächst müssen Sie mit Anderen in Kontakt treten. Das bedeutet, Sie brauchen Fans bei Facebook oder Follower bei Twitter. Zweitens müssen diese Leute auf Ihre Aktivitäten aufmerksam werden. Ihre Posts sollten also tatsächlich wahrgenommen und konsumiert werden.

Schlussendlich müssen Sie durch irgendeine Tatsache dazu angeregt werden, Ihren Inhalt weiterzuverbreiten. Warum dieser letzte Schritt immer wieder fehlschlägt, soll im Folgenden untersucht werden.

#1 Ihre Kunden glauben Ihnen nicht

Simpel umschrieben, werden viele User Ihre Inhalte nicht teilen wollen, weil sie Sie ganz einfach nicht für vertrauenswürdig halten.

In Umfragen um die Strukturen der Medien, die Jahr für Jahr durchgeführt werden, wird immer wieder deutlich, dass die Mehrheit aller Menschen dem Internet nicht wirklich vertraut, so auch in diesem Quiz, in dem Probanden für tns emnid ihr Vertrauen in verschiedene öffentliche Institutionen darlegen sollten.

Zu oft ist die Rede von Betrug im Internet, Konzerne wie ebay oder Western Union machen immer wieder skandalöse Schlagzeilen, die tatsächlich über die Wirklichkeit hinwegtäuschen.

Viele Ihrer User sind verunsichert und eher vorsichtig als forsch im Netz unterwegs. Achten Sie daher immer auf eine glaubwürdige Sprache, vermeiden Sie Übertreibungen und geben Sie Ihren Usern ein gutes Gefühl. Sie werden Sie belohnen.

#3 Ihre Posts sind langweilig

Humor ist einer der stärksten Faktoren im Netz, wenn es um Beliebtheit geht. Nehmen wir die Videokampagne von Volkswagen zum Beispiel. Sie haben den Spot mit dem kleinen Jungen im Star Wars Kostüm sicher schon einmal gesehen.

Das Video hat nicht nur in Cannes einen Preis gewonnen und mehr als 40 Millionen Aufrufe auf Youtube. ES wurde auch unzählige Male auf allen erdenklichen sozialen Plattformen geteilt.

Natürlich wären die meisten von uns bereits mit ein paar Tausend Aufrufen glücklich. VW’s Strategie kann man sich aber durchaus zum Vorbild nehmen. Kreieren Sie gemeinsam eine humorvolle Kampagne und tragen Sie diese hinaus in die Welt. Die Leute werden sie Ihnen aus den Händen reißen.

#3 Ihre Kunden sind uninteressiert

Das klingt schon ein wenig hart, tatsächlich haben Ihre Kunden aber ein schlechtes Kurzzeitgedächtnis, was Aktivitäten im Netz betrifft. Jeder, der viel im Internet unterwegs ist, kann davon berichten. Sie fragen sich ganz einfach “Was haben Sie jemals für mich getan, damit ich Ihre Posts teilen sollte?”

Ihre Kunden sind auf der Suche nach wirklich verwertbaren Informationen, guten Angeboten und der Chance, anderen Leute mit ähnlichen Interessen zu begegnen. Solang Sie diese drei Dinge nicht berücksichtigen, werden sich Ihre Fans nach einer neuen Quelle umsehen.

Vielleicht müssen sich Ihre Fans ja nicht einmal vollends auf Ihre Marke festlegen. Vielleicht genügt es, wenn es Ihnen gelingt, sie von Zeit zu Zeit warm zu halten, also Ihr Interesse zu wecken. Versuchen Sie mehr über die Werte und Ideale Ihrer Zielgruppe zu lernen und geben Sie ihnen mehr davon. Versuchen Sie Erwartungen zu übertreffen.

#5 Ihre Posts zielen nicht auf Verknüpfung

Eines sollte Ihnen immer bewusst sein: Menschen teilen vor allem, um Beziehungen aufzubauen. Sich zeigen und darlegen, wofür man sich interessiert ist der beste Einstieg in eine Konversation. Die meisten Ihrer User suchen garantiert nach Gesellschaft. Und Ihre Marke hat die Fähigkeit eine Plattform dafür darzustellen.

Hier sind zwei interessante Fakten über User, die gern und regelmäßig auf den Seiten großer Konzerne kommentieren. Sie gehen aus einer Studie der New York Times hervor: 78% aller User verwenden diese Plattformen, um mit anderen Menschen in Kontakt zu bleiben. Und 73% gaben an, Inhalte zu teilen helfe ihnen dabei, Leute mit ähnlichen Interessen zu finden.

Smirnoff beispielsweise leistet auf seiner Seite geradezu mustergültige Arbeit. Sie posten Inhalte, die wirklich zur Interaktion einladen. Nehmen Sie sich solche Seiten zum Beispiel und bewerten Sie Ihre Statusupdates noch einmal neu. Hinterfragen Sie, warum jemand gerade an Ihren Inhalten partizipieren sollte.

Seien Sie mutig, gehen Sie unkonventionelle Wegen und sprechen Sie die Menschen an. Auch wenn der Satz “Sie haben nichts zu verlieren” hier nicht hundertprozentig angebracht ist, so scheint der Umgang im sozialen Netz doch noch eher wie eine Spielwiese, im Vergleich zum richtigen Leben. Probieren Sie sich aus. Dann werden Sie auch Erfolg haben, versprochen.


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