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Mobile Marketing: Optimiere Deine Seite für User von Smartphones

smartphone1In der U-bahn, im Zug und im Wartezimmer fällt es auf: mobiles Surfen wird immer populärer. Tickets, Flüge und Überweisungen werden mittlerweile routiniert via Smartphone gebucht. Aber erfüllt Deine Webpräsenz alle Voraussetzungen, um sie auch „on the go“ nutzen zu können? Solltest Du schon einmal versucht haben, deine Seite auf mobile User umzustellen, haben sich sicher viele Fragen aufgetan. Im folgenden Artikel soll erklärt werden, an was Du beim Optimieren für Smartphones unbedingt denken musst.

Bevor wir beginnen, ist es wichtig sich klarzumachen, was „mobil“ eigentlich bedeutet. Dass Deine Seite auf Smartphones optisch ansprechend wirkt, ist nur die erste Hürde. Der wichtigste Teil der Arbeit besteht darin zu verstehen, was eine gute mobile Webpräsenz ausmacht. Der Eindruck von Deiner Seite sollte ein völlig anderer sein, denn mobile User sind meistens unterwegs und haben viel weniger Zeit und Geduld, als der durchschnittliche Besucher Deiner Seite.

Beispielsweise gehen Smartphoneuser meist mit ganz anderen Ambitionen auf Deine Seite. Sie surfen nicht zufällig im Netz, sondern rufen gezielt Deine Webpräsenz auf, um sich zu informieren. Ihre mobile Seite sollte daher über Elemente verfügen, wie eine Google Maps Anfahrtsskizze, eine „click-to-call“ Hotline und eine Liste der Standorte Deiner Filialen. Der mobile User hat dabei nichts von ausführlichen Biographien Deiner Mitarbeiter, der Unternehmensphilosophie oder PDF’s Deiner jüngsten Erwähnungen in der regionalen Presse.

#1: Mach es kompakter. Und noch kompakter. Und wieder.

Zunächst musst Du herausfinden, was auf deiner Seite erscheinen wird. Der Bildschirm eines Smartphones ist bedeutend kleiner, als ein Monitor. Da gilt es, das Design der Seite einfach zu halten. Eine Filialsuche? Ja. Ein Kontaktformular mit 13 Feldern? Nicht unbedingt.

Cinemaxx ist ein gutes Beispiel für diese Art von Seiten. Deren mobile Präsenz http://mobile.cinemaxx.de ist ein Musterbeispiel dafür, wie einfach es für den User sein kann, vom ersten Aufrufen der Seite zum Ziel (hier, den Kauf eines Kinotickets) zu gelangen.

Cinemaxx bietet zudem QR Codes als Option im Ticketkauf an. So muss der User nur noch mit dem Smartphone an den Schalter und erspart sich verschwenderisches Ausdrucken der Tickets.

#2: Stromlinienförmiges Layout

Wer mobil surft, der hat nicht nur weniger Geduld und Zeit, sondern auch eine langsamere Internetverbindung, als normale User. Man sollte also auf ein stromlinienförmiges Layout achten, bei dem der User immer nur eine von mehreren Optionen auswählen muss, um auf den nächsten Menüpunkt zu gelangen. Niemand möchte auf einer groß angelegten Startseite nach dem richtigen Button suchen müssen. Pizzahut’s Webpräsenz ist ein gutes Beispiel für stromlinienförmiges Webdesign: http://mobile.pizzahut.de/

#3: Von Pop-Up’s, Java und mehr

Auch hier gilt wieder: mobile User haben eine ganz andere Einstellung zum Surfen, als der Benutzer vor dem Bildschirm, mit Maus und Tatstaur. Pop-Ups und die Option „in einem neuen Tab öffnen“ solltest Du also unbedingt vermeiden. Wenn es wirklich sein muss, dann füge der folgenden Seite zumindest einen Button hinzu, der es dem User erlaubt, auf die vorherige Seite zurückkehren zu können.

Die Stunden der beiden Formate Java und Flash, auf mobilen Plattformen, sind längst gezählt. Beide benötigen eine hohe Bandbreite und damit viel Zeit. iPhones haben noch nie Flash unterstützt — sie machen aber 30% des Smartphonemarkts aus. Als Resultat hat Flash im letzten Jahr aufgehört, Updates für mobile User zu veröffentlichen. Und Java wird derzeit von HTML 5 abgelöst.

Wichtig ist, dass Du dem User bei allen Bemühungen um die perfekte mobile Präsenz immer noch den Schritt auf die originale Webpräsenz erlaubst. Vielleicht gibt es ja doch jemanden, der plötzlich die Lust auf ein 13-zeiliges Kontaktformular, Mitarbeiterbiographien und ähnliches verspürt, man weiß ja nie. Apple’s alter Werbespruch „Das ist nicht irgendein Internet. Es ist DAS Internet“ ergibt auch nur so wirklich Sinn.

#5: Los geht’s!

Wenn Du jetzt eine ungefähre Vorstellung davon hast, was es beim Erstellen der mobilen Präsenz zu beachten gilt, kannst Du loslegen. Die mobile Seite in Deine Webpräsenz einzuführen ist einfacher, als viele denken. WordPress verfügt über viele Plug-Ins (WordPress mobile Plugin), die Dir den Job abnehmen. Dabei wird eine externe mobile Seite „.mobi“ erstellt, die über eine Option auf der Hauptseite aufgerufen werden kann. Achte darauf, dass diese Option — Du kannst sie „mobile Version“ oder ähnlich betiteln — gut sichtbar auf der Startseite erscheint.

Noch professioneller ist es natürlich wenn Du durch einen einfachen CSS Trick die Website herausfinden lässt, über was für einen Screen sich der User Deiner Seite ansieht. So könnte sich das Layout exakt auf die Möglichkeiten des Benutzers einstellen. Das könnte wie folgt aussehen. Dabei würde natürlich „mobile.html“ mit deiner neuen Domain ersetzt, je nach dem, wo Du deine mobile Präsenz hochlädst.

Jetzt solltest du am besten noch deine User über Facebook, Twitter und Co über die neue mobile Seite deiner Website in Kenntnis setzen. Und Glückwunsch — deine Webpräsenz hat sich um ein wichtiges Element erweitert!

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