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Wie Du Deinem Ebook mittels Social Media Popularität verleihst!

Ebooks sind ein Marketinginstrument, das noch in den Kinderschuhen steckt. Vielleicht hast Du mit Deinem Unternehmen schon ein Ebook herausgegeben, das einen guten Einblick in das Tun Deiner Firma bietet. Falls nicht, ist es höchste Zeit, das zu tun. Ist das Ebook erst einmal online, muss es nur noch in die richtigen Hände gelangen. Wie immer können soziale Netzwerke dabei eine große Hilfe sein. Das Buch soll dabei nicht nur von Deiner aktiven Zielgruppe gelesen werden. Das größte Kunststück ist, ein Ebook herauszugeben, das von deinen Followern auf Facebook, Twitter & co weiter empfohlen wird.

Auch wenn Du noch kein Ebook geschrieben hast, wird dieser Artikel insteressant für Dich sein. Im Folgenden werden einfache Marketingstrategien im Sinne der sozialen Netzwerke aufgeführt, die dabei helfen, Inhalte zu verbreiten.

Warum soziale Netzwerke?

Früher mussten Autoren und Verlage jede Menge Geld in die PR für ein Buch stecken. Ziel war es, Auszüge in bestimmten Tageszeitungen zu veröffentlichen und gute Kritiken zu erhalten. Heute ist das alles (fast) kostenlos. Wer Formen des digitalen Guerilla-Marketing beherrscht, wird keine Probleme haben, sein Buch bald auf so manchen Bestenlisten wiederzufinden.

#1: Der Retweet-Button

Genau wie die Proben in der Parfümerie, freut sich auch jeder über einen kostenlosen Auszug Deiner Neuerscheinung. Das erste Kapitel deines Ebooks könntest Du beispielsweise online verschenken. Interessant wird dieser Stunt, wenn du einen Retweet-Button in das Kapitel einfügst. So werden Leser, denen der Text gefällt, ermutigt, das Kapitel ihren Freunden weiterzuempfehlen. Hier ist ein Artikel, in dem genauer erklärt wird, wie man diesen Button einer PDF anhängt. http://bit.ly/ycNklz

#2: Ermutige andere zum Teilen

Gutes Marketing basiert vor allem auf der Idee, die ersten Empfänger der Werbung zu ermutigen, den Inhalt individuell weiterzugeben. Das kann funktionieren, wenn Du einen Link in Deine Emailsignatur einfügst. Etwa: „Es würde mich freuen, wenn du mir dabei hilfst, mein neues Ebook Social Media für Fortgeschrittene zu verbreiten.

Auf der folgenden Seite erfährst Du, wie das funktionieren kann!“ — anbei ein Link, der auf deine Webpräsenz verlinkt. Buttons, wie „Retweet“, „Gefällt mir“ und „Teilen“ sollten dort sofort ins Auge stechen. Soziale Plug-ins für Facebook findest Du hier: http://developers.facebook.com/docs/plugins/

#3: Veranstalte einen Contest

Es gibt für dein Ebook fast nichts besseres, als einen unterhaltsamen Wettbewerb, der die Leute auf das Buch aufmerksam macht. Facebook ist die hierfür am besten geeignete Plattform.

Foto-Contests gelten dabei als besonders effektiv. Michael Stelzner hat im vergangenen Jahr mit der begleitenden Kampagne zu seinem Ebook „Launch“ vorgemacht, wie das funktionieren kann. Bei Michaels Foto-Contest ging es für die User darum, sich in verschiedenen Situationen ablichten zu lassen — mit den Lettern „Launch“ gut sichtbar auf einem Plakat, Post-it oder ähnlichem. Seine Ebook-Seite wuchs von 50 auf 1000 Fans und das Buch wurde zum viralen Erfolg.

#4: Blogger sind Deine Freunde

Blogs sind für viele die neue Tagespresse. Sollte es Dir gelingen, namhafte Blogger auf Dein Buch aufmerksam zu machen, hast du schon fast gewonnen.

Viele private Blogger sehen sich gerne als die Journalisten von morgen. Wenn man sie als solche behandelt, spielen sie auch gern mit. Eine gute Idee ist, via Facebook eine Umfrage zu starten, die nach Bloggern sucht, die vielleicht ein neues Buch besprechen wollen: „Ich lade 20 Blogger ein, mein neues Buch vorab besprechen zu können. Jeder, der mitmacht, darf zum VÖ 2 Kopien an seine Leser verschenken.“

Es werden sich möglicherweise mehr als 20 Blogger melden — solche Angebote machen im sozialen Netzwerkdschungel schnell die Runde. Dann gilt es die 20 attraktivsten Blogs auszuwählen. Schon bald bekommst Du jede Menge Gratiswerbung über das Netz — dort, wo Dein Buch bald auch verkauft werden soll.

#5: Fanpage

Viele Filmteams, Musiker und Autoren führen Tagebuch auf ihrer Facebookseite. Nicht nur, um Usern eine Chance zu geben, das eigene Projekt „liken“ zu können. Sondern auch, um Fans die Erfolgsgeschichte des Films, Albums oder Buchs zu dokumentieren.

Die Macher des Films „Drive“ von Nicolas W. Refn, stellen sich bei Facebook besonders geschickt an. Zum einen veranstalten sie Contests für individuelle Filmposter. Diese werden dann auf der Facebookseite veröffentlicht und der Künstler bekommt die Aufmerksamkeit aller Drive-Fans. Fast noch interessanter ist aber das Tourtagebuch des Films. Immer, wenn der Film auf einem Festival gezeigt, von einem namhaften Kritiker besprochen oder auf einer bedeutenden Illustrierten abgebildet wird, gibt „Drive“ einen Post raus. So gerät der Film nicht so schnell wieder in Vergessenheit und der DVD-Kauf wird angekurbelt.

Ganz offensichtlich kann man mit ein wenig Kreativität und Offenheit vom eigenen Schreibtisch aus, professionelles Marketing betreiben. Dabei geht es gar nicht unbedingt darum, ADs bei Facebook und Google zu schalten. Viel wichtiger scheint mir, das eigene Produkt in den Schoß interessanter Blogger zu legen und durch sympathisches, aber doch aktives Online-Marketing, Fans zu gewinnen.


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